Termine

DKP Kreisorganisation Wuppertal
Gathe 55   1.Etg   ,    42105 Wuppertal

 

per E-Mail:

dkp-wuppertal@gmx.de

 

Bankverbindung:

DKP Kreis Wuppertal, bei der Stadtsparkasse Wuppertal, Iban DE06 3305 0000 0000 2326 78.

 

Telefon      01788122913

 

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Termine der DKP

 

 

 

 

Donnerstag

 

Jeder dritte Donnerstag im Monat

Roter Stammtisch ab 19 Uhr im Nordpol, Markomannenstr. 38

 

 


 

Die DKP ruft zur    Solidarität mit dem sozialistischen Kuba   auf. Sie wird ihre eigene Unterstützung für Kuba fortsetzen und verstärken – politisch und praktisch.

 

 

 


 

Unsere Termine:

 


30. September bis 04. Oktober 2026: Grundlagenschulung

 


 

 

Donnerstag

12.11.2026.   Jahreshauptversammlung der DKP Wuppertal

 

 

 

 


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Donnerstag

17.9.2026.    17-18:30 Uhr
Düsseldorf
Bertha-von-Suttner-Platz am Hauptbahnhof

Nie war es dringender als jetzt: Kuba braucht unsere Solidarität!
Die Blockade ist Mord an Tausenden!
Daher laden wir alle Freundinnen und Freunde Kubas ein zur:
Kundgebung
Donnerstag, 17.9.2026
17-18:30 Uhr
Düsseldorf
Bertha-von-Suttner-Platz am Hauptbahnhof
nähe US-Generalkonsulat.
#Unblock Cuba – Die völkermörderische Blockade Kubas
durch die USA muss beendet werden – Unterstützung für die
Mahnwachen-Woche für Kuba in Berlin (12.-19.9.)

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ARBEIT UND LEBEN:
15.09.2026 09:30 – 14:00 / Wuppertal, Beyenburgstraße 164
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – Von Kemna bis zu den Herausforderungen der Gegenwart

Was hat die Geschichte des frühen Konzentrationslagers Kemna in Wuppertal mit unserer Gegenwart zu tun? Welche Verantwortung erwächst aus der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus – und wie können wir heute für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander eintreten?

Diesen Fragen widmet sich der halbtägige Workshop „Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – Von Kemna bis zu den Herausforderungen der Gegenwart“ in den Räumlichkeiten des ehemaligen Konzentrationslagers Kemna.

Gemeinsam setzen wir uns mit der Geschichte des Konzentrationslagers Kemna auseinander und erfahren bei einer Führung mehr über die Schicksale der Menschen, die hier verfolgt, misshandelt und ihrer Freiheit beraubt wurden. Doch Erinnerung bedeutet mehr als Rückblick: In interaktiven Arbeitsphasen vertiefen wir unser Wissen, schlagen die Brücke zur Gegenwart und diskutieren aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass sowie die Gefährdung demokratischer Werte.

Der Workshop bietet Raum für Austausch, Diskussion und die Entwicklung eigener Perspektiven. Er richtet sich an alle Interessierten, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern daraus auch Impulse für ihr eigenes gesellschaftliches Handeln gewinnen möchten.

Leitung

Daniel Bönnemann

Barbara Herfurth-Schlömer

Teilnahmebeitrag
Kostenlos €
Teilnehmerzahl
6-15
Leistungen

Programm

  • Führung durch Gebäude und Gelände des ehemaligen KZ Kemna
  • Historische Einordnung und Hintergrundinformationen
  • Interaktive Gruppenarbeit und Diskussion
  • Gemeinsame Reflexion: Was bedeutet Verantwortung heute?
Sonstiges

Je nach Wetter im September kann es in den Räumlichkeiten frisch werden, da diese noch renoviert werden müssen.

Barrierefreiheit ist leider nicht gegeben.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Treffpunkt
Wuppertal, Beyenburgstraße 164
Ansprechpartner
Daniel Bönnemann

 

 


 

 

 

In Vorbereitung

Helene Stöcker – Armin T. Wegener – und die „Liga gegen koloniale Unterdrückung“ 

Imperialismus & Kolonialismus und seine Widersacher in den 1920er Jahren 

AUSSTELLUNG in Vorbereitung

Herbst/Winter 2026

Die aus dem Wuppertal stammenden Autoren Helene Stöcker, Armin T. Wegener und Wolfgang Abendroth waren scharfe Kritiker des Kolonialismus und Imperialismus.
Im Jahr 1926, vor 100 Jahren, waren sie an der Gründung der “Liga gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus” beteiligt.
Im Februar 1927 fand der erste internationale Kongress mit ca. 800 Delegierten aus allen Kontinenten statt. Die “Liga” und der Kongress in Brüssel trugen entscheidend zur Vernetzung der Befreiungskämpfe in aller Welt, vor allem jedoch zur internationalen Unterstützung der Revolution in China, bei.

 

 


 

 

 

 

 

Abteilung Wuppertal e.V.

SEPTEMBER

Donnerstag, 3. September 2026, 19.00 Uhr
VORTRAG
„Glanzstoff“, „Bemberg“ und andere – Wuppertal als Mittelpunkt der deutschen Kunstseidenindustrie Reiner Rhefus
Seniorenresidenz am Laurentiusplatz, Auer Schulstraße 12, 42103 Wuppertal Im Jahr 1901 – vor 125 Jahren – ließen sich die zwei Jahre zuvor gegründeten „Vereinigten Glanzstoff-Fabriken AG“ in Elberfeld nieder. Zeitgleich experimentierte die Türkischrotfärberei J.P. Bemberg in Barmen bereits mit dem neuartigen künstlichen Seidenfaden. In den 1920er-Jahren stieg Wuppertal zum Zentrum der deutschen Kunstseidenindustrie auf und beherrschte gemeinsam mit zwei Unternehmen aus England und Italien den Weltmarkt. Über Jahrzehnte prägte die Herstellung und Verarbeitung der synthetischen Fäden die örtliche Gewerbelandschaft und hinterließ markante Bauten wie das „Glanzstoff-Hochhaus“ von 1956. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte dieser Schlüsselindustrie direkt am historischen Schauplatz, dem im Original erhaltenen Sitzungssaal der ehemaligen Konzernzentrale.

Sonntag, 13. September 2026, 11.00–17.00 Uhr
TAG DES OFFENEN DENKMALS
„Verteilungsstelle Kunst und Geschichte“, Sedanstraße 86/88, 42281 Wuppertal-Barmen Genossenschaftliche Verkaufskultur / Kunstseidenindustrie in den 1920er Jahren / Führung und Ausstellung

Samstag, 19. September 2026, 12.00 Uhr
VORTRAG
Zwischen Klostermauern und Handelswegen: Neue Einblicke in die Geschichte Beyenburgs BGV, Jürgen Rottmann
Ev. Gemeindehaus Beyenburg, Steinhauser Straße 12, 42399 Wuppertal
Kostenbeitrag: 21,– €
Anmeldung bis 14. September: info@bgv-wuppertal.de Beyenburg ist weit mehr als eine idyllische Kulisse an der Wupperschleife – es ist seit Jahrhunderten ein Knotenpunkt von Glaube, Handel und Gemeinschaft. Wir laden Sie herzlich zu spannenden Vorträgen und einem geselligen Austausch ein im Gedächtnis an den Heimatforscher Gerd Helbeck. 12.00 Uhr Vorträge und Gespräche:
Wege der Geschichte: Erfahren Sie Spannendes über die Straßenverbindungen rund um Beyenburg und wie diese die Entwicklung des Ortes geprägt haben.
Spuren im Boden: Aktuelle Funde im Bereich der alten Handelsstraße geben greifbare Einblicke in das Leben vergangener Generationen.
Glaube und Tradition: Neuere Erkenntnisse zum Kreuzherrenkloster sowie zur geschichtsträchtigen Schützenbruderschaft St. Annae et Katharinae. 13.30 Uhr Bergische Kaffeetafel „met allem dröm on draan“
15.00–16.30 Uhr Führung durch das historische Beyenburg


OKTOBER

Donnerstag, 1. Oktober 2026, 19.00 Uhr
VORTRAG
Im Schatten von Kirche und Burg – Das Dorf Schöller Heiko Schnickmann
Bergische VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 Wuppertal Schöller gehört seit 1975 zu Wuppertal – eine Eingemeindung, die einen tiefen Einschnitt in die lange Geschichte des Ortes markierte. Zuvor war Schöller historisch weit stärker nach Westen als nach Osten orientiert. Diese Diskrepanz prägt die Wahrnehmung bis heute: Schöller wird kaum als Teil Wuppertals identifiziert. Der Vortrag beleuchtet die zwei wesentlichen Gründe hierfür: die historische Struktur als geteilter Herrschaftsbereich und die daraus resultierende Identität einer Dorfgemeinschaft, die ihre Eigenständigkeit stets leidenschaftlich verteidigte.

Sonntag, 4. Oktober 2026, 17.00 Uhr
VORTRAG
„Verständlich für Gelehrte und Analphabeten“: Gerd Arntz, das Bergische Land und die Entstehung der Bildstatistik Dr. Urs Diederichs
„Verteilungsstelle Kunst und Geschichte“, Sedanstraße 86/88, 42281 Wuppertal
Ergänzende Führung zu Werken von Gerd Arntz um 16.00 Uhr Der sozialkritische Künstler Gerd Arntz wurde in Remscheid geboren und verarbeitete die Konflikte der Industrialisierung in prägnanten Holzschnitten. Ab 1926 leitete er in Wien die grafische Abteilung des Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums unter Otto Neurath. Gemeinsam entwickelten sie die „Wiener Methode der Bildstatistik“ – den Vorläufer heutiger Piktogramme. Ihr Ziel war ein emanzipatorischer Bilderschatz, der für Gelehrte und Analphabeten gleichermaßen verständlich sein sollte. Nach seiner Emigration 1933 lebte und arbeitete Arntz bis zu seinem Tod in Den Haag. Sein Werk blieb zeitlebens tief von seinen frühen Erfahrungen im Bergischen Land geprägt.

Dienstag, 13. Oktober 2026, 13.30 Uhr
Rundgang zu Street-Art-Werken Sabine Schleifers
Treffpunkt: Schwebebahnstation Völklinger Straße
Max. 20 Teilnehmer, Kosten: 5,– € p.P. (zahlbar vor Ort), Dauer ca. 2 Stunden
Anmeldung und Auskünfte: Dr. Sigrid Lekebusch, s.lekebusch@web.de, Tel. 0202 6481044 Die beeindruckenden Werke international bekannter Street-Art-Künstler:innen verwandeln unsere Stadt in eine dynamische Open-Air-Galerie. Der Rundgang führt zu zwei Kernarealen entlang der Wupper mit insgesamt etwa 10 Werken – beginnend in Unterbarmen, nach Weiterfahrt mit der Schwebebahn bis zur Station Kluse weiter im Bereich Hofaue.

 

NOVEMBERDienstag, 3. November 2026, 19.00 Uhr
VORTRAG
Ein Neugründungsversuch der Weimarer Republik: Der Streit um die „Fürstenenteignung“ PD Dr. Georg Eckert
„Verteilungsstelle Kunst und Geschichte“, Sedanstraße 86/88, 42281 Wuppertal Schon infolge der Revolutionen von 1918 kamen Rufe nach Enteignung der vormaligen Fürsten auf, die im Jahre 1926 in einem reichsweiten Volksentscheid kulminierten – initiiert von der politischen Linken, aber vielerorts ebenfalls von Zentrum und Liberalen befürwortet. Vehement wurde die Kampagne ausgetragen und polarisierte: indem neben einer sozialen Frage auch die politische zur Debatte stand, inwiefern die Weimarer Demokratie eher eine repräsentative oder eher eine plebiszitäre sein sollte. Nicht weniger als eine Neugründung der Republik wurde hier verhandelt, auch im Wuppertal. Begleitend zum Vortrag werden Dokumente, Plakate, Flugblätter und Zeitungsschlagzeilen aus der wohl größten Kampagne der Weimarer Jahre aus dem Wuppertal gezeigt.

Dienstag, 10. November 2026, 14.00 Uhr
Führung durch das neu eröffnete Industriemuseum
Dr. Lars Bluma
Zentrum für Stadtgeschichte und Industriekultur, Engelsstraße 10, 42283 Wuppertal
Max. 25 Teilnehmer, Kosten: 5,– € p.P. (zahlbar vor Ort)
Anmeldung: Dr. Sigrid Lekebusch, s.lekebusch@web.de, Tel. 0202 6481044 Industrialisierung im historischen Kontext mit Fokus auf Technik, Wirtschaft und Soziales – inklusive interaktiver Elemente wie einer digitalisierten Ausstellung.


DEZEMBER

Donnerstag, 3. Dezember 2026, 18.00 Uhr
VORTRAG
Paul Wellershaus (1887–1976): ein Maler der „verlorenen Generation“? Dr. Joachim Studberg
Seniorenresidenz am Laurentiusplatz, Auer Schulstraße 12, 42103 Wuppertal Vor fünfzig Jahren starb der bergische Maler Paul Wellershaus (1887–1976). Nach seiner Ausbildung in Barmen und Düsseldorf prägten die katastrophalen Umbrüche des 20. Jahrhunderts – vom Ersten Weltkrieg an – sein Schaffen. Anders als die Berliner Bohème reagierte Wellershaus auf die allgemeine Desillusionierung mit dem Rückzug in sein Remlingrader Atelier, den „Malschuppen“. Obwohl seine Werke im Nationalsozialismus teils als „entartet“ beschlagnahmt wurden, galt er nach 1945 fälschlich als bloßer „Heimatkünstler“. Der Vortrag beleuchtet einen Künstler des Expressiven Realismus, der die Grenze zur Abstraktion streifte, ohne die Realität je zu verklären. Ein Blick auf ein Werk von hoher Qualität, so dass heute eine Wiederentdeckung lohnt.

 

 

 

 

 

 

 


In Nordrhein-Westfalen haben Arbeitnehmer Anspruch auf

fünf Tage bezahlte Freistellung pro Kalenderjahr für anerkannte Weiterbildungen (Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz – AWbG). Diese dienen der beruflichen oder politischen Bildung und können für 2 Jahre zusammengefasst werden. Der Antrag muss mindestens 6 Wochen vor Kursbeginn schriftlich beim Arbeitgeber eingereicht werden.

Wichtige Fakten zum Bildungsurlaub in NRW:
    • Anspruch: Beschäftigte in NRW haben Anspruch auf 5 Arbeitstage pro Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche).
    • Zusammenfassung: Der Anspruch aus zwei Jahren kann zusammengefasst werden (10 Tage).
    • Inhalte:
      Anerkannt werden berufliche Weiterbildungen und politische Bildung. Die Seminare müssen in der Regel mindestens 3 bis 5 Tage umfassen.
  • Vergütung: Während des Bildungsurlaubs wird das Gehalt vom Arbeitgeber fortgezahlt.
  • Kosten: Die Seminarkosten (Kursgebühr, Unterkunft, Verpflegung) trägt der Arbeitnehmer.
  • Fristen: Der Antrag muss schriftlich und spätestens 6 Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber vorliegen.
  • Ablehnung: Ein Antrag kann nur aus zwingenden betrieblichen Belangen abgelehnt werden.
Die Anerkennung des Seminars als Bildungsurlaub in NRW ist Voraussetzung. Eine Übersicht der Möglichkeiten bietet beispielsweise das Portal Bildungsurlauber.

 

 

 

 

 


 

 

 

Von der Heydt-Museum

Der kostenlose Besuch der Sammlungspräsentation ist jeden 1. Donnerstag sowie jeden 3. Donnerstag am WSW-Kunstabend von 17 bis 20 Uhr möglich.

Eintrittsbänder sind an der Tageskasse oder online im Shop erhältlich.

 

Öffentliche Führungen in den Ausstellungen

»Museum A bis Z. Von Anfang bis Zukunft« 

am 1. Samstag im Monat, 02.08.

→ Beginn 13 Uhr
→ Kosten 5 € zzgl. Eintritt
→ Hier direkt buchen..

 


 

 

Engels-Haus – Wuppertal

Museum Industriekultur Wuppertal · Engels-Haus

Erkunden Sie das umfangreich restaurierte Engels-Haus!

Im Engels-Haus atmet der Geist einer großen historischen Persönlichkeit: Friedrich Engels (1820-1895). Nach einer umfangreichen Sanierung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung, gefördert vom LVR Landschaftsverband Rheinland, ist das Engels-Haus seit dem 11. September 2021 wieder geöffnet!

Das historische Gebäude, 1775 erbaut, war das Wohnhaus seines Großvaters und repräsentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Familie als Textilunternehmer in der Frühindustrialisierung. In der Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohn Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie gegeben.

 

Bild © Stefanie vom Stein

Die Ausstellung stellt den Fabrikantensohn Friedrich Engels als echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Weltbürger, nebenbei noch Sprachgenie, sportlich, kommunikativ und trinkfest, aber stets Gentleman und im Grunde ein Workaholic, für Karl Marx „ein wahres Universallexikon“.

 

Bild © Stefanie vom Stein

Öffnungszeiten

Mo geschlossen
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr

Geöffnete Feiertage: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen.

An allen anderen Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.

 

Ticketbuchung
Während der Öffnungszeiten können Sie Tickets an der Tageskasse im Engelspavillon erwerben. Dort ist auch der Museumsshop eingerichtet.

Sie können die Tickets hier auch direkt online buchen:

 

Außerdem erhalten Sie die Tickets bei den Vorverkaufsstellen in Wuppertal und in der Region:

 

Führungen
Ob geplant als Gruppe oder spontan als Besucher:

Begeben Sie sich mit unseren Museumsführern auf den Spuren von Friedrich Engels. Folgen Sie seinen wichtigsten biographischen Stationen von Barmen über Bremen, Berlin, Manchester nach London. Sie lernen den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts kennen, eine der dynamischsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Wie beeinflusste dieses Jahrhundert Friedrich Engels und wie beeinflusste er mit seinen Ideen die Welt? Lernen Sie gleichzeitig die Geschichte des Engels-Hauses kennen und tauchen Sie ein in die Atmosphäre eines bürgerlich-pietistischen Wohnhauses um 1800.

Öffentliche Führungen
Jeden Sonntag 11.00 Uhr
Dauer: 1 Stunde

Es empfiehlt sich eine Vorabbuchung, da die Besucherzahl im Engels-Haus auf 14 Personen beschränkt ist.

 

Infos zu Gruppenbesuchen und Führungen erhalten Sie unter Telefon 0202-563-4375 oder per E-Mail

 

Das Engels-Haus ist barrierefrei.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Sonderausstellung Bunte Vielfalt – das Bandwebermuseum feiert Geburtstag!

Sonderausstellung „Bunte Vielfalt – Technische Musterzeichnungen“.

Romanfigur aus einer Dichtung Otto Hausmanns. Sie repräsentiert die schwierigen Lebensumstände der Arbeitermädchen vor 150 Jahren. Daneben vermitteln Erklärungen und Beispiele dem Besucher die technischen Zusammenhänge in der Bandweberei. Auch der Beruf des Patroneurs, den es heute in dieser Form nicht mehr gibt, wird mit seinen unterschiedlichen Aspekten beschrieben.

 

Öffnungszeiten

Jeden 1. und 3. Sonntag des Monats von 14 – 17 Uhr

Donnerstags von 10 – 17 Uhr (öffentliche kostenlose Führungen um 11 Uhr und 15 Uhr)

Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Zeiten aufgrund von kurzfristigen Änderungen, an Feiertagen oder in den Schulferien abweichen können. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Öffnungszeiten.

LOCATION

Bandwebermuseum
Wiesenstraße 118 – 42105 Wuppertal

www.bandwebermuseum-wuppertal.de

 

 

 

 


 

 

 

Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat

Begegnungsstätte Alte Synagoge – Wuppertal

Begegnungsstätte Alte Synagoge

Die Begegnungsstätte befindet sich am authentischen Ort der früheren Elberfelder Synagoge. Sie ist eine Gedenkstätte und zugleich das einzige jüdische Museum im Bergischen Land. Zahlreiche Objekte, Dokumente und Fotografien beleuchten die jüdische Geschichte seit ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der schwierige Alltag der Juden in der Zeit vor der rechtlichen Gleichstellung, die Annäherung zwischen Christen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert und die nationalsozialistische Judenverfolgung sind die Themen. Wichtig ist bei uns: Es geht hier nicht nur um den Holocaust, sondern auch um die lange Zeit den christlich-jüdischen Zusammenlebens vor dem Nationalsozialismus und um die aktuelle Gegenwart.

Online-Veranstaltungen
Über online-Veranstaltungen informiert die Internetseite www.alte-synagoge-wuppertal.de. Der Eintritt dazu ist frei. Die Einwahldaten werden auf Anfrage jeweils am Tag der jeweiligen Veranstaltung verschickt.

 

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat

14 bis 17 Uhr

Die Termine für Führungen können auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten liegen, also auch vormittags und abends. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

 

 


 

 

Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr

Engels-Haus – Wuppertal

Museum Industriekultur Wuppertal · Engels-Haus

Im Engels-Haus atmet der Geist einer großen historischen Persönlichkeit: Friedrich Engels (1820-1895). Nach einer umfangreichen Sanierung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung, gefördert vom LVR Landschaftsverband Rheinland, ist das Engels-Haus seit dem 11. September 2021 wieder geöffnet!

Das historische Gebäude, 1775 erbaut, war das Wohnhaus seines Großvaters und repräsentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Familie als Textilunternehmer in der Frühindustrialisierung. In der Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohn Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie gegeben.


Die Ausstellung stellt den Fabrikantensohn Friedrich Engels als echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Weltbürger, nebenbei noch Sprachgenie, sportlich, kommunikativ und trinkfest, aber stets Gentleman und im Grunde ein Workaholic, für Karl Marx „ein wahres Universallexikon“.

Öffnungszeiten 2024

Mo geschlossen
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr

Geöffnete Feiertage: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen.

An allen anderen Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.

LOCATION

Engels-Haus
Engelsstraße 10 – 42283 Wuppertal

www.industriekultur-wuppertal.de

 

 

 


 

 

Weiterbildung  /   Bildungsurlaub:

 

 

 

 

Gustav Heinemann Bildungsstätte

Seminare & Tagungen buchen

Seit 1968 veranstaltet die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte Seminare zur politischen Erwachsenenbildung. Mit ihrem breit gefächerten Angebot von jährlich rund 80 Seminaren ist die Bildungsstätte seit über 50 Jahren ein Ort für lebendige Demokratie. Das aktuelle Jahresprogramm können Sie hier herunterladen.

Wenn Sie einen Tagungsort für eine Konferenz, eine Klausurtagung oder ähnliche Veranstaltungen mit bis zu 60 Teilnehmer*innen suchen, dann sind Sie bei uns ebenfalls genau richtig. Informieren Sie sich über unseren Tagungsservice und sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

 

rz-ghb-programm-26-web

 

 

 

Oder auch :

 

 

Die Georg-von-Vollmar Akademie e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung für Alle. Egal ob Jung oder Alt: hier ist für jeden etwas dabei!

Soziale Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – dafür steht die politische Bildungsstätte und öffnet täglich ihre Türen, um Wissen, Weiterbildung, Begegnung und Diskussionen rund um aktuelle politische Themen anzuregen.

Startseite

Politische Bildung für alle!

Als Einrichtung der politischen Bildung bieten wir Ihnen eine große Bandbreite an Seminaren, Workshops, Onlineveranstaltungen und Studienreisen an. Hier finden Sie unser gesamtes aktuelles Programm. Wenn Sie sich bereits für einen bestimmten Themenbereich entschieden haben, können Sie auch direkt zu dieser Kategorie navigieren. Finden Sie das richtige Bildungsangebot und buchen Sie es direkt.

Anfahrt nach Kochel am See

Unsere Bildungsstätte liegt direkt in Kochel im wunderschönen Voralpenland ca. 75 km südlich von München. Es gibt eine Zugverbindung ab München Hbf (stündlich). Mit dem Auto erreicht man Kochel über die Autobahn A95 München-Garmisch (Ausfahrt München – Kochel).

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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Weitere Themen

 

 

 

 

 

Rückblick(e):

 

 

 

 

 

 

 

09.05.2026 Gedenkveranstaltung der DKP Wuppertal und der SDAJ an den Gräbern der Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Uellendahl Beginn 16:00 Uhr am oberen Tor (Am Deckershäuschen).

 

 


 

 

 

 

 

Rede   

Alexandra Mehdi

Mitglied der Kreisvereinigung der VVN/BdA Solingen (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)

  am   19. April 2026

auf der                    Wenzelnberg-Gedenkfeier           

 

Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
Gedenkfeier für die ermordeten Häftlinge am Wenzelnberg in Langenfeld
Alexandra Mehdi | 19. April 2026
Seite 1 von 5
Nachdem hier an diesem Ort am 13. April 1945 71 Menschen ermordet wurden,
beriefen sich viele der Täter von Gestapo, Sicherheits-, Schutz- und Kriminalpolizei auf den
Befehlsnotstand, man habe dem, was das System verlangte, nur „pflichtgemäß“ Folge geleistet.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt.
Der Widerstandskämpfer und Mitglied der Solinger Antifa, Karl Bennert schilderte in seinem
Schlussbericht für die amerikanische Untersuchungskommission schon im Mai 1945, wie diese
Pflichterfüllung aussah:
Es gab kein Zögern, keine Verweigerung.
Mit Genickschuss wurden alle 71 Häftlinge kaltblütig getötet.
Viele der hier Ermordeten wollten nur eines, das verbrecherische System der Nazis verhindern und ab
1933 wenigstens bekämpfen.
Nun stehen wir hier.
Sind betroffen.
Denken „Nie wieder.“
Oft haben wir den Satz „Nie wieder ist Jetzt“ gesagt.
Auf Schilder geschrieben.
Aber was bedeutet dieses „jetzt“ wirklich?
Ist es ein Wort, das wir nur sagen —
oder eines, nach dem wir auch handeln?
Denn wenn wir ehrlich sind:
Man kann es spüren.
Etwas hat sich verschoben und verschiebt sich weiter.
Nicht immer laut.
Nicht plötzlich.
Sondern oft leise.
Schleichend.
Unaufhaltsam.
Rechtsextreme sitzen wieder in Parlamenten.
Sie lachen.
Sie klatschen sich ab.
Sie fühlen sich sicher.
Und warum auch nicht?
Denn während sie lauter werden,
wird das, was sie gestern gefordert haben,
heute umgesetzt.
Was heute durch Christdemokraten oder Sozialdemokraten
– zum Teil sogar durch Grüne –
in der Migrationspolitik umgesetzt wird, war vor gar nicht so langer Zeit eine AfD-Forderung,
die wir gemeinsam geächtet haben.
Heute wird sie Praxis.
Wir sind Zeugen eines Kulturkampfes:
Der Kulturstaatsminister lässt linke Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen,
und NGOs werden diskriminiert.
Schon 2019 wurde versucht, der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit zu entziehen.
Und wie war das am 21.02.2025 mit der Drucksache 20/15035,
der Kleinen Anfrage im Bundestag,
bei der große Teile der Zivilgesellschaft
mit 551 Fragen unter Verdacht gestellt wurden,
wie die Omas gegen Rechts, Campact, Correctiv oder Greenpeace?
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt

Das waren die CDU/CSU,
Friedrich Merz und Alexander Dobrindt.
Was damals nur eine Anfrage war,
wird heute Politik,
wenn Ministerin Prien sagt,
man könne Rechtsextremismus nur durch „Neutralität“ ‘ bekämpfen –
und gleichzeitig zivilgesellschaftliche Projekte
durch Sicherheitsbehörden nicht nur überprüfen läßt,
sondern über 200 Organisationen die
teilweise schon zugesagten und eingeplanten Mittel entzieht.
– dann ist das keine Reform mehr.
Dann wird daraus Misstrauen gegenüber der Zivilgesellschaft,
dann wird aus Demokratieförderung Demokratieboykott.
Vor ein paar Wochen sagte Merz
„In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre, …, sollen rund 80 Prozent der in Deutschland
jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren.“
Auch wenn er das dann abschwächen musste.
Erinnern wir uns: Anfang 2024 waren noch zigtausende auf der Straße,
als die massenhafte „Remigration“ durch Rechtsextreme gefordert wurde.
Die Grenze verschiebt sich.
Und wir gewöhnen uns daran.
Wir gewöhnen uns an Worte,
die früher undenkbar waren.
An Bilder,
die uns früher erschüttert hätten.
An Entscheidungen,
die wir früher niemals akzeptiert hätten.
Und gleichzeitig erleben wir diesen Kulturkampf.
Nicht irgendwo.
Nicht abstrakt.
Hier.
Jetzt.
Gegen diejenigen, die widersprechen.
Gegen diejenigen, die sich organisieren.
Gegen diejenigen, die sagen:
Das ist nicht normal.
Was ist normal mittlerweile?
Zivilgesellschaft wird unter Druck gesetzt.
Engagement wird verdächtig gemacht.
Solidarität wird zum Problem erklärt.
Und das Gefährlichste daran ist:
Es fühlt sich für viele schon normal an.
Warum sage ich das heute hier?
Weil Gedenken nicht nur Erinnerung ist.
Gedenken ist ein Versprechen.
Ein Versprechen an die,
die nicht mehr sprechen können.
Wir erinnern heute an Menschen,
die verfolgt, gefoltert, ermordet wurden.
Die jüdischen politischen Häftlinge
aus den Haftanstalten Remscheid und Wuppertal
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt

waren alle längst in Auschwitz
und anderen Lagern vergast worden.
Wir erinnern heute an all diese Menschen
Nicht, weil sie – wie viel zu viele damals –
nichts getan haben —
sondern weil sie etwas getan haben.
Weil sie widersprochen haben.
Weil sie sich organisiert haben.
Weil sie solidarisch waren.
Kommunist:innen.
Sozialist:innen.
Gewerkschafter:innen.
Antifaschist:innen.
Ihre Namen sind keine Vergangenheit.
Sie sind eine Aufforderung an uns JETZT.
Antifaschisten, wie:
Hugo Breenkötter
Otto Gaudig
Karl Horn
Und die anderen, die hier am 13. April 1945 erschossen wurden.
Sie haben nicht gewartet.
Sie haben gehandelt, als es viel gefährlicher war als heute.
Und wir?
Was tun wir?
Warten wir?
Denn während wir hier stehen, wird diese Welt umgebaut.
Europa rüstet auf.
Staaten rüsten auf.
Es gibt Milliarden für Waffen.
Milliarden für Abschottung.
Milliarden für eine Zukunft, die uns als „Sicherheit“ verkauft wird.
Aber Sicherheit für wen?
Für wenige Privilegierte?
Ist das Sicherheit?
Denn mit jeder Aufrüstung verändert sich etwas.
Nicht nur in den Armeen —
sondern in unseren Köpfen.
Plötzlich wird Krieg hier wieder denkbar.
Plötzlich wird Gewalt zur Strategie.
Plötzlich wird wieder gesagt:
Es geht nicht anders.
Und gleichzeitig passiert noch etwas:
Die Gesellschaft wird härter.
Kälter.
Unbarmherziger.
Wer widerspricht, gerät unter Druck.
Wer protestiert, wird lächerlich gemacht oder kriminalisiert.
Wer sich einmischt, wird zum Problem erklärt.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt

Das ist kein Zufall.
Das ist ein autoritärer Umbau.
Und er geht Hand in Hand
mit einem Kulturkampf.
Ein Kulturkampf, der nach unten tritt:
Auf Menschen in Not.
Auf Geflüchtete.
Religiöse Minderheiten.
Menschen werden wieder reduziert.
Auf Herkunft, Religion.
Auf Geschlecht.
Und auf ein „anders sein“.
Europa wird zur Festung.
Und an seinen Grenzen sterben Menschen.
Sie ertrinken.
Sie erfrieren.
Sie verschwinden.
Und eine Mehrheit will uns ernsthaft weismachen, das sei eine Notwendigkeit.
Auch damals hat es mit Worten begonnen.
Mit Abwertung.
Mit Ausgrenzung.
Mit Weggucken und Schweigen.
Und heute?
Hass ist wieder laut, offen und alltäglich.
Unwidersprochen.
Aber Hoffnung gibt es.
Trotz all dem —
gibt es Hoffnung, das der Hass nicht siegt.
Nicht als leises Flüstern.
Sondern als etwas,
das sich jeden Tag ganz real zeigt.
Vielleicht sitzt diese Hoffnung nicht in Parlamenten.
Zumindest hat sie da offenbar keine Mehrheit.
Aber sie ist da.
Sie ist da in denen,
die Brücken bauen,
während andere Mauern hochziehen.
Die sich zusammentun —
über Religionen,
über Herkunft,
über Grenzen hinweg.
Sie ist da in jungen Menschen,
die sich weigern,
diese Welt einfach zu akzeptieren.
Die sagen:
Wir machen eure Kriege nicht zu unseren.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt

Sie ist in denen, die retten.
Die ins Meer fahren, um Menschen aus dem Wasser zu ziehen.
Die wissen,
dass sie dafür kriminalisiert werden können —
und es trotzdem tun.
Sie ist da in denen,
die sich nicht spalten lassen.
In Arbeiterinnen und Arbeitern,
die sich vor ihre Kolleginnen und Kollegen stellen
und sagen:
Mach meinen Kumpel nicht an.
Wenn Muslime sich klar gegen Antisemitismus wenden und Jüd:innen für ein Ende des Tötens in
Gaza auf die Strasse gehen.
Das ist Hoffnung.
Keine große Rede.
Kein politisches Programm.
Sondern Mut.
Das ist Mut.
Und genau dieser Mut entscheidet und rettet Leben.
Wenn wir „Nie wieder ist jetzt“ ernst meinen,
dann handeln wir jetzt.
Wir widersprechen und zeigen Haltung.
Denn Demokratie stirbt nicht von einem auf den anderen Moment.
Das ist ein Prozess.
Ich beende diese Rede mit den Worten von Martin Niemöller:
„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

 

 

                 

 


 

5.7.2025.    Gedenkveranstaltung Kemna 

 

 


 

Samstag

21.6.2025.          1400 Uhr

Demo für Freilassung von der Antifaschistin Maja

 

 

 

 

 

 

 


 

SDAJ-Festival in Bottrop vom 6. – 9.6-2025

 

 

 

 


 

 

 

 

16.5.2025

Grüße an das Geburtstagskind Jürgen Köster in der UZ

 

 

Abordnung der Partei bei Jürgen:


 

 

 

 


 

 

 

8. Mai 2025

Gedenkfeier auf dem Friedhof Norrenberg

 

 

 

 

 

 

 


 

4. Mai 2025

 

Wanderung der DKP  Schloss Burg in Solingen

 

 

 

 

 


 

 

 

 

1.Mai 2025 

DKP-Stand beim DGB auf dem Laurentiusplatz

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

https://www.unsere-zeit.de/wir-brauchen-eine-kultur-des-friedens-4791121/

Gisela Blombergs Rede auf der                    Wenzelnberg-Gedenkfeier            2024

„Wir brauchen eine Kultur des Friedens“

Gisela Blomberg

 

71 Gefangene aus zwei Gefängnissen in Remscheid und Wuppertal wurden auf Befehl des Generalfeldmarschalls Modell noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs von der Gestapo ermordet. An sie erinnert eine jährliche Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg. In diesem Jahr, am 14. April, sprach Gisela Blomberg für die VVN-BdA auf dieser Gedenkfeier. Sie betonte: Zum Antifaschismus gehöre der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei. Blomberg forderte Waffenstillstand und Verhandlungen in den Kriegen in der Ukraine und in Gaza. Wir dokumentieren ihre Rede in voller Länge:

 

Wir gedenken heute der 71 Männer, die an dieser Stelle vor 79 Jahren auf unmittelbaren Befehl der Höheren Polizei und des SS-Führers Gutenberger durch die Düsseldorfer Gestapo mit Unterstützung der Wuppertaler Gestapo ermordet wurden. Diese Massenexekution reiht sich ein in die furchtbaren Kriegsendverbrechen, in denen schätzungsweise 700.000 Menschen getötet wurden, wenn wir die Opfer unter den KZ-Häftlingen auf den Todesmärschen miteinbeziehen.

 

Für all diese Menschen kam die Befreiung zu spät. Sie sollten nicht mehr als Zeugen der ungeheuren Nazi-Verbrechen auftreten können. An einem demokratischen Wiederaufbau Deutschlands sollten sie nicht beteiligt sein.

Die Ermordung der Menschen in der Wenzelnbergschlucht – es war die größte Vernichtungsaktion der Stapo Düsseldorf – fand in letzter Minute statt, nur drei Tage vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen.

Von den 71 Opfern möchte ich stellvertretend an den Düsseldorfer Friedrich Knopp erinnern. Er gehörte im KZ Lüttringhausen zu den politischen Häftlingen.

Bereits 1934 war Knopp zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Nach seiner Entlassung war er wieder in einer linken Düsseldorfer Widerstandsgruppe aktiv.

 

Ein Spitzel ließ die Gruppe 1939 hochgehen. Sechs Angeklagte wurden zu insgesamt 50 Jahren Zuchthaus verurteilt, Friedrich Knopp zu 15 Jahren.

Was aber waren ihre „Untaten“

Die Gruppenmitglieder verbreiteten Nachrichten von Radio Moskau und beschrifteten Klebestreifen mit antifaschistischen Parolen. Darüber hinaus fertigten sie Streuzettel mit Schiller- und Goethe-Zitaten an. Dafür ein Beispiel:

 

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen.

 

Unter dieses Goethe-Zitat schrieben sie den selbstgedichteten Zusatz:

 

Arbeiter, es wird von Euch nicht mehr verlangt;
Die Reime beherzigt, vor Taten nicht bangt
Ihr seid geknechtet, Ihr seid entrechtet,
verlangt wird, dass Ihr Eure Freiheit erfechtet!

 

Friedrich Knopp wurde hier sieben Tage vor seinem 44. Geburtstag ermordet.

Die Toten hier ermahnen uns: Krieg ist mit ungeheuren Menschenopfern und Verbrechen verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurden 60 Millionen Menschen getötet, 27 Millionen davon allein im Vernichtungskrieg des faschistischen Deutschlands gegen die Sowjetunion. Allein bei der Blockade Leningrads wurden über eine Million Menschen – überwiegend Zivilisten – getötet. Zur deutschen Verantwortung kann nur die Verhinderung eines erneuten Kriegs gegen Russland gehören.

 

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ ist die Leitlinie der VVN-BdA, der ältesten und größten antifaschistischen Organisation in Deutschland. Wir wenden uns gegen alle Formen von Rassismus und Neofaschismus. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Zu unserem Antifaschismus gehört selbstverständlich der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei, auch gegen Russland.

 

Seit Bestehen der Bundesrepublik war die Gefahr eines großen Krieges – auch mit Atomwaffen – noch nie so groß. Diesen müssen wir verhindern! Frieden ist das Gebot der Stunde!

 

Der drohende Krieg ist aber nicht durch immer aggressivere Aufrüstung, durch das bisher größte NATO-Manöver „Steadfast Defender“ und durch Waffenexporte in Kriegsgebiete zu verhindern. Im Gegenteil: Wir müssen zurück zur Entspannungspolitik und Diplomatie. Wir brauchen friedliche Konfliktlösungen.

 

Wir müssen uns einsetzen für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen in der Ukraine. Wir brauchen eine europäische Sicherheitsordnung unter Einschluss Russlands.

In Gaza müssen die Waffen ebenfalls schweigen. Gerade die Verantwortung für den Holocaust, den Völkermord an sechs Millionen jüdischen Menschen, sollte Deutschland verpflichten, alles zu tun, um ähnliche Verbrechen an anderen Völkern wie den Palästinensern zu verhindern. Nur über Verhandlungen unter Anerkennung von völkerrechtlich verbindlichen UNO-Resolutionen kann eine politische Lösung für Israelis und Palästinenser entwickelt werden.

 

Auch das Massaker in der Wenzelnbergschlucht zeigt: Anstelle von Kriegstüchtigkeit brauchen wir die Fähigkeit zum Frieden. Wir brauchen eine Kultur des Friedens: Keine Bundeswehr in Schulen und Universitäten, stattdessen Friedenspädagogik und Friedensforschung!

 

Ein Leben in Frieden bedeutet, sich frei und ohne Gefahr von Repressionen und Gewalt für die eigenen Rechte und Interessen einzusetzen.

 

Es bedeutet auch, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

 

 


 

Friedrich Engels – Buchvorstellung  am 26.3.2024

 

 

 

 

 

 


 

1.Mai 2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

8.5.2024

Tag der Befreiung am Norrenberg

Gute Reden , nur die SDAJ durfte keine Rede halten, pfui Jochen.

 

 

 

 

 

 


 

 

2. – 3.11.2024

Hamburgfahrt mit Besuch des Konzentrationlagers Neuengamme und der Thälmann-Gedenkstätte

 

Neuengamme

 

ehemaliges  KZ- Krematorium

 

Führung durch Neuengamme

 

Heideruh

 

 

 

Thälmann-Gedenkstätte

 

 

 


 

9.11.2024

Mahnwache der DKP für die Reischspogromnacht

 

 

 

 


 

11. und 12.1.2025

Liebknecht Luxemburg Demo in Berlin

 

 

 

Parteiveranstaltung am Samstag:

 

 

 


 

 

 

Rückblick auf :    Konzert für den Frieden

 

Samstag

15.2.2025                ab 17:00 Uhr

         Wann:           am   15. Februar 2024,               Wo:                 Alte Feuerwache, Gathe 6,            Wer:                DKP und SDAJ

Lesung Mesut Bayraktar            17:15 Uhr

Achim Bigus,                                   18:30 Uhr

Gruppe Halvlang, Köln   ab         19:45 Uhr

S. Castro, Rapper aus Wuppertal 21:45 Uhr

Veranstalter:   DKP Wuppertal

 

 

Konzert für den Frieden Fertig-2

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Sonntag

9.3.2025               ab 12:00 Uhr

Internationalen Frauentag 2025 stellt der Essener DKP – Frauenarbeitskreis einige der einfallsreichsten und tapfersten
Friedenskämpferinnen vor.

12.00 Uhr, Einlass 11.30 Uhr
Zeche Carl, Wilhelm–Nieswandt–Allee 100
Eintritt 7 €, erm. 5 €

In einer Zeitreise durch die Jahrhunderte zeigt uns die römische Friedensgöttin Pax wieviel Frauen erreichen können, wenn sie sich wehren,
sich solidarisieren und organisieren.
Dabei darf durchaus auch gelacht werden, denn manchmal zwinkert Pax mit dem Auge, auch wenn z.B. Romulus, der Sohn des Kriegsgottes Mars, das gar nicht lustig findet.
Der Essener DKP – Frauenarbeitskreis lädt ein zu einer spannenden, kämpferischen, lustigen und Mut machenden Revue gegen den
Krieg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

03.09.2022

Eindrücke vom Pressefest 2020 in Berlin

Zweimal musste das UZ-Pressefest, das große Fest für Frieden und Solidarität der DKP-eigenen Wochenzeitung “unsere Zeit”, coronabedingt verschoben werden. Jetzt fand es endlich Ende August diesmal jedoch in Berlin statt.

 

08.05.2022
Redebeitrag auf unserer Gedenktour zu Gräbern von Wuppertaler Zwangsarbeitern im 2. Weltkrieg

20.04.22
BUGA 2031: Ein Gewinn für Wuppertal?

18.03.22
Stoppt den Krieg in der Ukraine – Erklärung der DKP Wuppertal

10.03.22
Nein zu Militarisierung und AufrüstungPressemitteilung der VVN-Bda (PDF)

 

 

 

 

zum Ostermarsch Rhein Ruhr Aufruf 2024

Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!  

 

Appell gegen eine EU Atombombe. Zum anklicken und unterschreiben:

https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-rhein-ruhr-2024-in-dortmund

 

Ostermarschvideo von Frankfurt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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