Termine

DKP Kreisorganisation Wuppertal
Gathe 55   1.Etg   ,     42105 Wuppertal

 

 

Termine der DKP

 

 

 

 

Donnerstag

            19:00 Uhr

Jeder dritte Donnerstag im Monat

Roter Stammtisch ab 19 Uhr im Hayat (Schreinerstr.)

 

 

 

Samstag

1.6.2024     11:00 Uhr

DKP – Infostand vor C&A,

 

 

 

Samstag

8.6.2024     10:00 Uhr

DKP – Infostand    Otto-Böhne-Platz

 

 

 

 

 

Ab 28.4.2024  –   9.6.2024

Europawahlkampf

 

 

 

Ab 10.6.2024

Plakate abhängen

 

 

 

 

 

Samstag

15.6.2024.     ab  14:00 Uhr

Zeit zum feiern.
Die Karl – Liebknecht – Schule macht ein Friedensfest am Samstag 15.06.2024 von 14 – 22 Uhr.
Kommt vorbei und bringt viele Genoss*innen, Familie und Freund*innen  mit.
Ich freue mich auf euch, viele gute Gespräche, Musik und gutes Essen.

 

 

 

 

 

 

 

23.-25.8.2024

UZ Friedenstage 2024 in Berlin

In diesem Jahr sollte das 22. UZ-Pressefest stattfinden. Trotz großen Bemühens konnte kein geeigneter Platz gefunden werden. Die Absagen waren häufig politisch begründet: Man wolle keine Parteien.

Und: Weil man der AfD keinen Raum geben wolle, verzichte man lieber ganz auf politische Veranstaltungen. Das ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass mit einer oberflächlichen Argumentation gegen die AfD der demokratische Freiraum in diesem Land massiv eingeschränkt wird.

Wir sind uns aber einig, dass es 2024 eine Möglichkeit zur Begegnung für die Friedenskräfte in diesem Land geben muss. Daher werden wir vom 23. bis 25. August 2024 die UZ-Friedenstage in Berlin durchführen. Sie werden kleiner als das UZ-Pressefest sein, aber dennoch ein wichtiger Ort der Solidarität und der Debatte.

Nähere Informationen zum genauen Ort und zum Programm folgen.

Zum Download: UZ-Friedenstage (PDF, 1.36 MB)

Postkarte_Friedenstage_DRUCK

 

 

 

 

November  2024

Fahrt zur Thälmann-Gedenkstätte  bei Hamburg mit einer Übernachtung

 

 

 

 

 

 

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Mittwoch
29.5.2024                               18.30 Uhr
SZENISCHE LESUNGEN Friedrich Engels und die „kommunistischen Versammlungen” von Elberfeld
Andreas Mucke, Hans Werner Otto, Stefan Otto, Reiner Rhefus, Wolfgang Suchner
Forum des Von der Heydt Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal
An drei aufeinander folgenden Samstagen im Februar 1845 fanden in Elberfeld Kommunistische Ver- sammlungen” statt, zu denen unter anderen Friedrich Engels aufgerufen hatten. Doch bei diesen Versamm-
lungen wurden nicht etwa die Arbeiter zur Revolution aufgerufen, sondern das versammelte Bürgertum. Aus den damaligen Vorträgen wurde eine komprimierte Collage erstellt, die als szenische Lesung zu Gehör gebracht wird.

Donnerstag

6.6.2024,                           19:00 Uhr

Bergischen Geschichtsvereins – Abteilung Wuppertal e. V

Partizipativ-demokratische Öffentlichkeit statt sektiererischer Geheimbünde: Die Revolution von 1848/49 als Ausgangspunkt einer neuen Arbeiterbewegung

Jürgen Schmidt

Besucherzentrum, Engelsstraße 10, 42283 Wuppertal

Soziale sowie politische Ursachen und Forderungen gehören zusammen, will man die Revolution von 1848/49 in ihrer Gesamtheit erfassen. Für das Verständnis der Revolution ist darüber hinaus das Zusammenspiel zwischen Barrikadenkampf auf der einen Seite und der Bildung von politischen Institutionen auf der anderen Seite zentral.

Doch mit dem Fokus auf die bürgerliche Revolution und auf die Eröffnung der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche wird oft die Bedeutung der Arbeiterschaft und Arbeiterbewegungen vernachlässigt. Dabei waren es gerade diese Organisationen, die die Forderungen nach Demokratie mit Fragen von sozialer Ungleichheit und Benachteiligung verbanden.

Außerdem nimmt die Revolution von 1848/49 mit der Bildung der „Arbeiterverbrüderung“ sowie der Existenz des „Bundes der Kommunisten“ eine besondere Stellung in der Geschichte der Arbeiterbewegungen ein. Diesen Stellenwert arbeitet der Vortrag von Dr. Jürgen Schmidt heraus und bettet dabei die revolutionäre Entwicklung in den Zeitraum zwischen 1830 und 1850 ein.

 

 


 

Freitag

7.6.2024                         um 15.30 Uhr,

Bergischen Geschichtsvereins – Abteilung Wuppertal e. V

Wanderung durchs Burgholz

Dr. Joachim Studberg

Treffpunkt: Vor der Gaststätte „Bahnhof-Burgholz“, Zur Kaisereiche 23, 42349 Wuppertal

An diesem Tag treffen wir uns für eine insgesamt fünf Kilometer kurze Wanderung zur mittelalterlichen Wallanlage am Burggrafenberg im Waldgebiet des Burgholz. Hier werden Professor Hasberg (Vorsitzender des Bergischen Geschichtsvereins) und Professor Heinrichs (Vorsitzender BGV-Abteilung Wuppertal) eine neue Informationstafel enthüllen und für weitere Erläuterungen und Fragen zu diesem Bodendenkmal und seiner historischen Einordnung und Bedeutung zur Verfügung stehen.

Der Hin- und Rückweg auf autofreien Waldwegen und romantischen Pfaden durch den ehemals herzoglichen Forst führt an weiteren Erinnerungsstätten zur neueren bergischen Geschichte vorbei und berührt ein seit den 1950er Jahren angepflanztes, europaweit einzigartiges Arboretum mit Bäumen aus aller Welt. Auch dazu werden, nicht nur auf dem Wege, gern Fragen beantwortet und fachkundige Hinweise gegeben: Denn zum Ende der Exkursion ab etwa 17 Uhr kehren wir in der Gaststätte Bahnhof Burgholz, auch zur Besprechung des Gesehenen ein.

Aufgrund der notwendigen Platzreservierung (Biergarten oder bei Regen im Lokal) von 20 Personen wird um frühzeitige und verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 4. Juni beim BGV-Burgholz-Wanderführer Dr. Joachim Studberg (studberg@t-online.de) gebeten.

Die Exkursion ist aufgrund der zwar fast ebenen, aber etwas holperigen Waldpfadanteile nur für „geländegängige“ Geschichts- und Naturfreunde geeignet.


Mittwoch, 19. Juni, 19.00 Uhr

Stammtisch im Restaurant „atelier“, Hofaue 51: lockeres Gespräch über unsere Stadtgeschichte


 

 

 

 

 

 

Samstag

8.6.2024.       11:00-17:30 Ihr

Fortschrittliche Antworten auf das Wohnproblem im Kapitalismus

Samstag, 08. Juni 2024, 11:00 – 17:30
Wuppertal, Verteilungsstelle Kunst und Geschichte, Sedanstr. 86/88

am Beispiel Wiens und Wuppertals.

Vorträge von Andreas Hartle zu Wien, von Reiner Rhefus zu W’tal in den 1920er Jahren, und Führung von R. Rhefus durch ein W’taler Arbeiterwohnviertel.

 

 

 


 

 

 

 

 

Donnerstag

20.06.2024,                    19:00 Uhr

VORTRAG

Demokratie, Geschlecht und Emanzipation – Frauen in der Revolution von 1848/49

Birgit Bublies-Godau

Besucherzentrum, Engelsstraße 10, 42283 Wuppertal

Der Vortrag wirft einen anderen Blick auf die Frauen in der Revolution von 1848/49 in Deutschland, darunter überzeugte Revolutionärinnen, Protagonistinnen der demokratischen Linken und erste Frauenrechtlerinnen wie Mathilde Franziska Anneke, Louise Aston, Emma Herwegh, Johanna Kinkel, Fanny Lewald-Stahr, Henriette Obermüller-Venedey, Louise Otto-Peters, Amalie Struve und Kathinka Zitz-Halein. Da Revolutions- und Geschlechterhistoriker immer noch viel zu wenig über die „nichtswürdigen Weiber“ der Revolutionszeit wissen, werden in dem Vortrag neue Ansätze für moderne, am aktuellen Forschungsstand orientierte Studien und Biographien vorgestellt. Angestrebt wird ein differenziertes Bild der „emanzipierten Frauenzimmer“, die sich einerseits durch geistige Selbständigkeit, materielle Unabhängigkeit, eine eigene Berufstätigkeit und selbstbestimmte Lebensentwürfe auszeichneten und die andererseits in der Revolution in einer Weise politisch aktiv wurden, welche den herrschenden Weiblichkeitsvorstellungen widersprachen und die ihnen zugestandenen Partizipationsformen übertrafen. So werden die Lebensgeschichten dieser Frauen und ihre Stellung in der bürgerlichen Gesellschaft durch die Auswertung überlieferter Briefwechsel, Lebenserinnerungen und weiterer Ego-Dokumente, aber auch durch die Untersuchung staatlicher Straftaten greifbar und Schritt für Schritt nachgezeichnet.

 


 

17.04. – 03.07.2024Vorlesungreihe der Bergischen Universität

In Zeiten, in denen unser demokratisches Gemeinwesen stark in Frage gestellt wird, ist es wichtig, an dessen Ursprünge zu erinnern. Daran, dass Menschen für Freiheit und Mitbestimmung auf die Barrikaden gegangen und gestorben sind. Daran, dass Demokratie nichts Selbstverständliches ist, sondern ein fragiles Gebilde mit einer wechselvollen Geschichte. An diese erinnern die Vortragenden in der Ringvorlesung „Revolution! 1848/49 in Wuppertal und in der Welt“ und stellen neue Forschungen zum Thema aus literatur- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive vor.

 

29. Mai 2024
apl. Prof. Dr. Anne-Rose Meyer (BUW) – „Malwida von Meysenbug und Fanny Lewald als kritische Beobachterinnen und Kommentatorinnen der Revolution“

5. Juni 2024
Dr. Bernd Füllner (BUW) – „Ferdinand Freiligrath. Vom Dichter der Wüstenpoesie zum Trompeter der Revolution“

12. Juni 2024
Birgit Bublies-Godau, MA (RUB) – „Jakob Venedey – ein Streiter für Freiheit, Einheit, Demokratie und Menschenrecht in der Revolution von 1848/49“

19. Juni 2024
Prof. Dr Wolfgang Lukas (BUW) – „‚Revolution‘ und ‚Restauration‘ in literarisch-anthropologischer Perspektive“

26. Juni 2024
Dr. Sarah Panter (Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz): „Die revolutionäre Familie Anneke: Eine transatlantische Wirkungsgeschichte der Revolution 1848/49“

03.Juli 2024
PD Dr. Georg Eckert (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) – „Die Erfahrungen von 1848/49: Lust und Frust der Demokratie“

 


 

 

 

 

 

 

 

Sonntag

23.06.2024 
10:00 / Wuppertal/Remscheid
Pedelec-Tour auf den Spuren der Arbeiter*innenbewegung in Cronenberg und Remscheid (1918 bis 1945)

Fast vergessen ist, dass Cronenberg und Remscheid bis 1933 überragende Hochburgen der Arbeiter*innenbewegung waren. Die Arbeiter*innen der Cronenberger Werkzeugindustrie waren fast geschlossen im deutschen Metallarbeiter Verband (DMV) organisiert.1920 stimmten 42 % für die linke USPD. Weiter fahren wir nach Remscheid, hier war die Dominanz der Arbeiterparteien insbesondere der KPD noch größer.In Remscheid erreichte die KPD bei der letzten Reichstagswahl im November 1932 über 40 % der Stimmen. Wir durchqueren die wichtigsten Remscheider Arbeitersiedlungen, erinnern an die selbstgebauten Schwimmbäder und Sportstätten der Arbeiter*innenbewegung  und informieren über die betrieblichen und sozialen Kämpfe der 20er und 30er Jahre. Ein Schwerpunkt sind die gewerkschaftlichen Kämpfe um den 8 Stundentag 1924 und die Auseinandersetzungen mit der NS-Bewegung 1931 bis 1936.

Teilnahmebeitrag  5 €
Sonstiges

Aufgrund der Topographie ist diese Fahrt eine Pedelec-Tour, laden Sie Ihren Akku auf und denken Sie an einen schützenden Fahrradhelm

Treffpunkt.  Mirker Bahnhof

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 


 

28. – 30.6.2024

Protest gegen den AfD-Bundesparteitag in Essen

 

Gegendemonstration zum AfD- Bundesparteitag

Bündnis bereitet Protest gegen AfD-Bundesparteitag vor. Großaufgebot der Polizei zu erwarten

Gesicht zeigen gegen Hass und Hetze!
Auf die Straße gegen den AfD-Bundesparteitag in Essen vom 28. bis 30. Juni 2024

Vom 28. bis 30. Juni 2024 will die AfD in der Grugahalle Essen – im Herzen des Ruhrgebiets – ihren Bundesparteitag abhalten. Wir lassen nicht zu, dass die AfD unwidersprochen ihren Rassismus verbreitet! Kommt nach Essen, um mit uns gemeinsam an allen drei Tagen mit unterschiedlichsten Aktionen gegen den Parteitag der AfD zu protestieren!

 

 


 

 

Freitag

05.07.2024     17:00 / Wuppertal
Gedenkjahr 1944 NS-Zwangsarbeit in Wuppertal – Fahrradtour ins Burgholz Einweihung einer Gedenktafel

Am 5. Juli 1944 wurden zwei Zwangsarbeiter, Wassili Podlesni und Michael Jurinzoz, im “Waldgebiet Burgholz” ermordet. Die Gestapo vermerkte, die Zwangsarbeiter seien durch „plötzlichen Herzstillstand“ ums Leben gekommen ist. Die Wuppertaler Gestapo ließ die Leichen aus dem Burgholz noch per Auto nach Hagen ins Krematorium bringen.

Teilnahmebeitrag
kostenfrei €
Sonstiges

In Kooperation mit dem Verein zur Erforschung der Sozialen Bewegungen im Wuppertal e.V.
http://www.wuppertaler-widerstand.de

Treffpunkt
Mirker Bahnhof

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

ab Montag

14.10.2024 – 18.10.2024

Arbeit und Leben:   Engels

wuppertal – erwandern und entdecken

Seminarinhalte:

Beschreibung:

„Eine Unze Praxis ist besser als eine Tonne Theorie“ Friedrich Engels und Wuppertal – erwandern und entdecken

Nur wenige Städte in Deutschland können aufgrund ihrer Geschichte ein eindrucksvolleres Angebot zum Thema Arbeiterbewegung und Frühindustrialisierung machen wie Wuppertal. Zeugnisse der Industriegeschichte sind hier noch in großer Anzahl und Konzentration vorhanden und erschlossen. Parallel dazu spielte die starke örtliche Arbeiterbewegung im gesamten damaligen Deutschland eine bedeutende Rolle. Größter Sohn der Stadt ist Friedrich Engels (1820-1895), kongenialer Partner von Karl Marx und mit ihm Wegbereiter des wissenschaftlichen Sozialismus. Engels‘ reiches Lebenswerk bietet bis heute einen Schlüssel zum Verständnis von Geschichte und Gegenwart.

Ein anschaulicher historisch-politischer Bildungsurlaub für alle, die das geschichtsträchtige und gegenwärtige Wuppertal (besser) kennenlernen möchten, die sich für Friedrich Engels und die Wurzeln der Arbeiterbewegung interessieren und wissen wollen, ob uns dieser Teil der Geschichte Antworten auf die aktuellen Fragen der Zeit geben kann.

Leitung: Karin Hockamp, Leo Braunleder, Günter Grossekappenberg

Unterkunft, Verpflegung und ÖPNV-Tickets sind nicht im Preis enthalten

Anmeldung über Arbeit und Leben Berg-Mark

Kosten:   195,00 €

Kontakt:    Annett Tiedtke

Email: tiedtke@arbeitundleben.nrw
Telefon: +49 211 93800-30
Fax: +49 211 93800-27

Anmeldung zum Seminar

Keine Anmeldung möglich über unsere Webseite. Anmeldung über Arbeit und Leben Berg-Mark.

Seminarnummer    24-WB00021

Ausschreibung herunterladen     Anmeldebogen

 

 

 

 

 

Dienstag
31.12.2024 
11:00 / Wuppertal
Gedenkjahr 1944 NS-Zwangsarbeit in Wuppertal – Die Bombardierung Vohwinkels zum Jahreswechsel 1944/45

An diesem Silvester- und Neujahrstag jähren sich die Bombenangriffe auf Vohwinkel, bei denen über 200 Menschen starben, zum 80. Mal.
Wir möchten dieses Jahr insbesondere an die im Kanal des Krutscheider Bachs ertrunkenen Bewohner*nnen der Siedlung Bremkamp, Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangenen erinnern und an das fast vergessene Massaker am Bahnhof in Vohwinkel.

11:00 Uhr Friedhof Ehrenhainstraße

Gedenken an die sechs sowjetischen Massakeropfer vom Güterbahnhof Vohwinkel.
Einweihung eines Gedenkzeichens an der Stelle der ursprünglichen eingeebneten Gräber.

Die Erschießung geschah in der Nähe des Bahnhofes Vohwinkel
nach einem Angriff der britischen Luftwaffe. Es waren zwei Züge auf dem
Bahnhof, ein Wehrmacht-Truppenzug und einer mit ausländischen Zwangsarbeitern
oder Kriegsgefangenen. Durch den Luftangriff wurde ein Haus in
der Nähe getroffen, und einige Leute aus dem Gefangenenzug holten sich
Lebensmittel aus dem getroffenen Gebäude. Der deutsche Hauptmann,
dem der Truppenzug unterstand, befahl, dass die Leute, die die Lebensmittel
entwendet hatten, sich melden sollten. Als niemand vortrat, befahl er, dass
sechs Männer, die aus verschiedenen Wagen herausgeholt wurden, sofort zu
erschießen seien. Die Leute, die hierfür bestimmt wurden, wurden gezwungen,
ihr eigenes Grab zu graben. Dann wurden sie in einer Reihe aufgestellt.
Ein Mann versuchte zu entkommen. Er kletterte die Böschung hinauf, wurde aber erschossen, als er die Höhe erreicht hatte. (NRZ vom 6.10.1945)
Der Wehrmachtsoffizier wurde nie zur Verantwortung gezogen. Die Leichen
der Massaker-Opfer wurden geborgen und auf dem Friedhof an der Ehrenhainstr. bestattet.
Mit Hilfe der Friedhofsverwaltung konnten wir die ehemalige Grablage der Massaker-Opfer auf dem Friedhof Ehrenhainstraße lokalisieren.
Die eigentlich geschützten Kriegsgräber sind aber seit Ende der Sechziger Jahre nicht mehr auffindbar.

 

 

 

 

 

>>>>>>>>>>.     Sonstiges.   <<<<<<<<<<<<

 

 

 

 

 

 

 

 

Dringender Aufruf zur Solidarität: Kuba braucht Herzschrittmacher

 

In diesem kritischen Moment braucht Kuba dringend Herzschrittmacher und Medikamente.Derzeit fehlen etwa 1.500 dieser lebensrettenden Geräte. Fast 100 Patienten sind gezwungen, im Krankenhaus zu bleiben, weil es keine Herzschrittmacher gibt, die es ihnen ermöglichen würden, nach Hause zurückzukehren und sicher zu leben, ohne das Risiko eines Herzinfarkts einzugehen.Leider weigern sich die meisten Hersteller von Herzschrittmachern, diese nach Kuba zu liefern. Wir haben jedoch ein italienisches Unternehmen ausfindig gemacht, das bereit ist, sie zu erschwinglichen Preisen zu liefern: rund 500 Euro für einen Einkammer-Herzschrittmacher.Aufruf und updates: Herzschrittmacher für KubaFlugblatt: Kuba braucht HerzschrittmacherWir bitten um Weiterverbreitung des Aufrufs per Flugblatt, über Eure email-Verteiler und über”X” (Twitter), Facebook und InstagramSpenden bitte auf das Konto:

 

Freundschaftsgesellschaft BRD-KubaStichwort: “Medizinisches Material”Bank für Sozialwirtschaft, KölnIBAN: DE96 3702 0500 0001 2369 00BIC: BFSWDE33XXXMaybachstr. 159, 50670 Köln, Tel. 0221-2405120Fax 0221-6060080

 

 

 

21.4. – 20.6.2024

Engels in Utopia

Der Elberfelder Aufstand im Engels-Comic

Am 21. April 2024 eröffnet die Ausstellung „Der Elberfelder Aufstand im Engels-Comic“ im Café Hutmacher in Utopiastadt.
Vor fast genau 175 Jahren erhoben sich die Menschen in Elberfeld gegen die preußische Regierung. Es war die Zeit der Deutschen Revolution 1848/49 für eine deutsche Republik. In Elberfeld mitgemischt hat auch Friedrich Engels, der allerdings wenig erfolgreich damit war, die Bürger zu radikalisieren. Sein kurzer Auftritt auf den Barrikaden ist in der Graphic Novel „Engels – Unternehmer und Revolutionär“ verewigt.
Bei der Ausstellung zu sehen sind 16 Originalseiten aus dem Historiencomic, der im Engels-Jahr 2020 erschienen ist. Zur Eröffnung lesen Zeichner Christoph Heuer und die beiden Autoren Fabian W. W. Mauruschat und Uwe Garske aus dem Comic, erzählen Details zur Entstehung des Werks und verraten, was an Friedrich Engels noch heute aktuell ist.
Anlässlich der Eröffnung kann zusammen mit Exemplaren der Graphic Novel eine signierte und limitierte Serigrafie erworben werden. Die Ausstellung ist anschließend bis zum 20. Juni im Café Hutmacher zu sehen. Ab Mai verkauft die Stadtsparkasse Wuppertal Postkarten mit besonderen Motiven von Engels-Zeichner Christoph Heuer.

Ausstellungsdauer:
21.04 – 20.06.2024

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 17:00–22:00
Freitag17:00–23:00
Samstag14:00–23:00
Sonntag12:00–22:00
Ort: Café Hutmacher in Utopiastadt
Mirker Str. 48
42105 Wuppertal

Friedrich Engels als Comicfigur vor dem Mirker Bahnhof

 

 

 

 

Montag

17.6.2024.         18:00 Uhr

in der CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 2

(K)ein Problem mit Antisemitismus? Teil II
Impulse aus der Wissenschaft im Austausch mit gesellschaftlichen Wirklichkeiten

Motive und Muster antisemitischer Einstellungen in Deutschland

Von Bergische Universität Wuppertal

In der Gesellschaft gibt es nicht „den Antisemitismus“; vielmehr gibt es verschiedene Formen von Antisemitismen. Was sind die Motive für rechten Antisemitismus, für linken Antisemitismus und schließlich für Antisemitismus in der modernen Migrationsgesellschaft – und welcher Muster bedienen sie sich immer wieder?

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag
30.6.2024         18:00 Uhr

Guten Tag zusammen,

ich lade euch herzlich zur Aufführung des Hüter Ensembles mit ihrem neuen Theaterstück “Die Hüter des Eigentums” ein.

https://dieboerse-wtal.de/event.php?id=029731095075997c950e66a

Es handelt sich um eine Kooperations-Veranstaltung der Börse, BaSo (Basisinitiative Solidarität), Wuppertaler Aktionsbündnis Gerechter Welthandel (WAT) und attac Wuppertal.

Lustig, investigativ und veranschaulichend wird ein kritischer Blick auf das Wirtschaftssystem geworfen.

Die Inszenierungen ist ein Beitrag zur demokratischen Willensbildung, zum besseren Verstehen der politischen Zusammenhänge und zur kollektiven Überwindung der Ohnmacht.

www.hueterensemble.de

Freikarten könnte ich zur Verfügung stellen, bitte meldet euch bei mir und teilt mit, ob ihr kommen möchtet und bringt Freunde und Freundinnen mit.

So 30·06·2024 | 18:00 h | Roter Salon

Die Hüter des Eigentums

Darum geht’s:

  • Wer hat die exklusive Verfügungsmacht über die Produktionsmittel Boden, Natur, Arbeitskräfte?
  • Was hat das mit der real existierenden Privateigentumsordnung zu tun?
  • Die historische Entstehung der modernen Privateigentumsordnung
  • Welche Hebel braucht es für wirksamen Umwelt- und Klimaschutz, Menschenrechte entlang der
    Lieferketten?
  • Über wen wachen Institutionen wie Gerichte und Verfassungsschutz: Über die Demokratie, oder
    über die real existierende Privateigentumsordnung?
  • Wie erreichen wir mehr Demokratie in der Wirtschaft?

 

13.4. – 31.10.2024

Sonderausstellung Bunte Vielfalt – das Bandwebermuseum feiert Geburtstag!

Sonderausstellung „Bunte Vielfalt – Technische Musterzeichnungen“.

Romanfigur aus einer Dichtung Otto Hausmanns. Sie repräsentiert die schwierigen Lebensumstände der Arbeitermädchen vor 150 Jahren. Daneben vermitteln Erklärungen und Beispiele dem Besucher die technischen Zusammenhänge in der Bandweberei. Auch der Beruf des Patroneurs, den es heute in dieser Form nicht mehr gibt, wird mit seinen unterschiedlichen Aspekten beschrieben.

 

Öffnungszeiten

Jeden 1. und 3. Sonntag des Monats von 14 – 17 Uhr

Donnerstags von 10 – 17 Uhr (öffentliche kostenlose Führungen um 11 Uhr und 15 Uhr)

Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Zeiten aufgrund von kurzfristigen Änderungen, an Feiertagen oder in den Schulferien abweichen können. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Öffnungszeiten.

LOCATION

Bandwebermuseum
Wiesenstraße 118 – 42105 Wuppertal

www.bandwebermuseum-wuppertal.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat

Begegnungsstätte Alte Synagoge – Wuppertal

Begegnungsstätte Alte Synagoge

Die Begegnungsstätte befindet sich am authentischen Ort der früheren Elberfelder Synagoge. Sie ist eine Gedenkstätte und zugleich das einzige jüdische Museum im Bergischen Land. Zahlreiche Objekte, Dokumente und Fotografien beleuchten die jüdische Geschichte seit ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der schwierige Alltag der Juden in der Zeit vor der rechtlichen Gleichstellung, die Annäherung zwischen Christen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert und die nationalsozialistische Judenverfolgung sind die Themen. Wichtig ist bei uns: Es geht hier nicht nur um den Holocaust, sondern auch um die lange Zeit den christlich-jüdischen Zusammenlebens vor dem Nationalsozialismus und um die aktuelle Gegenwart.

Online-Veranstaltungen
Über online-Veranstaltungen informiert die Internetseite www.alte-synagoge-wuppertal.de. Der Eintritt dazu ist frei. Die Einwahldaten werden auf Anfrage jeweils am Tag der jeweiligen Veranstaltung verschickt.

 

Aktuelle Informationen finden Sie hier:

 

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat

14 bis 17 Uhr

Die Termine für Führungen können auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten liegen, also auch vormittags und abends. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag

8.6.2024

Station Natur und Umwelt – Wuppertal

18. Umweltfest der Station Natur und Umwelt

Schon Tradition und jedes Jahr wieder aufs Neue begehrt und beliebt: Beim großen Umweltfest der Station Natur und Umwelt und unseren zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern begrüßen wir Sie zu Spiel, Spaß und Wissenswertem rund um all die schönen Phänomene, die die Natur ausmachen! Natürlich ist auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt.
Das umfassende Programm haben wird später bekannt gegeben.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Station Natur und Umwelt
Jägerhofstraße 229 – 42349 Wuppertal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmitz‘ Katze e.V.

Schmitz‘ Katze e.V.
Hochstr. 23
42105 Wuppertal

ÖFFNUNGSZEITEN

mittwochs (FAU Beratungscafé):
18:00 bis 20:00 Uhr

donnerstags:
17:00 bis 22:00 Uhr

freitags & samstags:
19:00 bis 01:00 Uhr

sonntags:
15:00 bis 19:00 Uhr
(alkfrei)

 

Regelmäßige Termine

 

jeden Mittwoch 18:00 bis 20:00 Uhr
FAU Beratungs-Café
Gewerkschaftliche Beratung für den täglichen Arbeitskampf
Mehr Infos zur FAU gibts HIER


1. Dienstag im Monat
Rote Hilfe Beratungscafé (ab Februar ’22)


1. Freitag im Monat
Eimerpunx Tresen
Punk-Mucke und Getränkespecials


1. Samstag im Monat
ADH-Tresen


2. Samstag im Monat
Contraattaque’s Queerfeministischer Tresen
FLINTA* only!


2. Sonntag im Monat
Elli backt – Kaffe- und Kuchenklatsch
Immer mit verschiedenen Kuchen / Torten
vegan und natürlich suuper lecker!

Autobahnausfahrt:
A 46, Ausfahrt Katernberg

ÖPNV:
Bushaltestelle Marienstraße oder Friedhofskirche
Linien: 603, 613, 628, 647

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag 

2.9.2024.       19:30 Uhr
Laurentiusplatz
Eintritt frei!

GEORGE GERSHWIN
Klavierkonzert F-Dur

GEORGE ANTHEIL
›A Jazz Symphony‹

JOHN WILLIAMS
›Star Wars‹ Suite

 

Im Open Air-Konzert geht es über den Großen Teich, wenn Jazz und Filmmusik aus Hollywood aufeinandertreffen: Jazz-Elemente prägen das Klavierkonzert von George Gershwin, obwohl der eigentlich den Auftrag hatte, ein »klassisches« Konzert zu komponieren. Formal gesehen tat er das auch, fand in der Musik aber zu der für ihn so typischen und einzigartigen Synthese beider Musiksprachen. Der berühmte Leonard Bernstein hat einmal über die Musik Gershwins gesagt: »Sie klingt amerikanisch, riecht nach Amerika, und wenn man sie hört, fühlt man sich amerikanisch.« Und das gilt auch für George Antheil, der sich ebenfalls vom Jazz inspirieren ließ. Mit seiner ›A Jazz Symphony‹ entführt er uns geradewegs nach New Orleans oder in einen New Yorker Jazz-Club. Das große Finale gehört John Williams, dem vielleicht bekannteste Filmkomponisten der Welt: Fünf Oscars hat er gewonnen, mehr als 50 Mal war er dafür nominiert – und mit der Musik zum Science-Fiction-Meisterwerk ›Star Wars‹ gelang ihm einer der bekanntesten Soundtracks überhaupt.

Aktuell sind alle Sitzplätze reserviert. Es gibt zahlreiche kostenfreie Stehplätze auf dem Laurentiusplatz.

BESETZUNG

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag 

3.9.2024.       11:00 Uhr
Platz der Republik
Eintritt frei!
© Wolf Birke

GIOACCHINO ROSSINI
Ouvertüre aus ›Die diebische Elster‹

FAZIL SAY
Kammersinfonie op. 62

SHAUL BUSTAN
›Spaziergang im Quartier‹ (UA)

 

Zum Auftakt der Spielzeit 2023 / 24 steht mit der Uraufführung von Shaul Bustans Auftragskomposition ›Spaziergang im Quartier‹ der Projekthöhepunkt von ›Uptown Culture‹ an. Darin erzählt der israelische Komponist eine musikalische Geschichte über die Elberfelder Nordstadt in vier musikalischen Kapiteln: Nacht, Morgen, Mittag und Abend. In jedem dieser Kapitel stehen unterschiedliche Musiker_innen und Sänger_innen gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Wuppertal auf großer Open Air-Bühne. Das große Finale verbindet schließlich alle Teilnehmenden musikalisch miteinander. Sinfonische Klänge treffen auf partizipative Musik mit Musiker_innen aus der Nachbarschaft, von Laien bis Halbprofis. Und alle spazieren im übertragenen Sinne musikalisch durch die Nordstadt.

BESETZUNG

 

 

 

 

 

 

 

Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr

Engels-Haus – Wuppertal

Museum Industriekultur Wuppertal · Engels-Haus

Im Engels-Haus atmet der Geist einer großen historischen Persönlichkeit: Friedrich Engels (1820-1895). Nach einer umfangreichen Sanierung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung, gefördert vom LVR Landschaftsverband Rheinland, ist das Engels-Haus seit dem 11. September 2021 wieder geöffnet!

Das historische Gebäude, 1775 erbaut, war das Wohnhaus seines Großvaters und repräsentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Familie als Textilunternehmer in der Frühindustrialisierung. In der Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohn Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie gegeben.


Die Ausstellung stellt den Fabrikantensohn Friedrich Engels als echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Weltbürger, nebenbei noch Sprachgenie, sportlich, kommunikativ und trinkfest, aber stets Gentleman und im Grunde ein Workaholic, für Karl Marx „ein wahres Universallexikon“.

Öffnungszeiten 2024

Mo geschlossen
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
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https://www.unsere-zeit.de/wir-brauchen-eine-kultur-des-friedens-4791121/

 

 

Gisela Blombergs Rede auf der                    Wenzelnberg-Gedenkfeier            2024

„Wir brauchen eine Kultur des Friedens“

Gisela Blomberg

 

71 Gefangene aus zwei Gefängnissen in Remscheid und Wuppertal wurden auf Befehl des Generalfeldmarschalls Modell noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs von der Gestapo ermordet. An sie erinnert eine jährliche Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg. In diesem Jahr, am 14. April, sprach Gisela Blomberg für die VVN-BdA auf dieser Gedenkfeier. Sie betonte: Zum Antifaschismus gehöre der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei. Blomberg forderte Waffenstillstand und Verhandlungen in den Kriegen in der Ukraine und in Gaza. Wir dokumentieren ihre Rede in voller Länge:

 

Wir gedenken heute der 71 Männer, die an dieser Stelle vor 79 Jahren auf unmittelbaren Befehl der Höheren Polizei und des SS-Führers Gutenberger durch die Düsseldorfer Gestapo mit Unterstützung der Wuppertaler Gestapo ermordet wurden. Diese Massenexekution reiht sich ein in die furchtbaren Kriegsendverbrechen, in denen schätzungsweise 700.000 Menschen getötet wurden, wenn wir die Opfer unter den KZ-Häftlingen auf den Todesmärschen miteinbeziehen.

 

Für all diese Menschen kam die Befreiung zu spät. Sie sollten nicht mehr als Zeugen der ungeheuren Nazi-Verbrechen auftreten können. An einem demokratischen Wiederaufbau Deutschlands sollten sie nicht beteiligt sein.

Die Ermordung der Menschen in der Wenzelnbergschlucht – es war die größte Vernichtungsaktion der Stapo Düsseldorf – fand in letzter Minute statt, nur drei Tage vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen.

Von den 71 Opfern möchte ich stellvertretend an den Düsseldorfer Friedrich Knopp erinnern. Er gehörte im KZ Lüttringhausen zu den politischen Häftlingen.

Bereits 1934 war Knopp zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Nach seiner Entlassung war er wieder in einer linken Düsseldorfer Widerstandsgruppe aktiv.

 

Ein Spitzel ließ die Gruppe 1939 hochgehen. Sechs Angeklagte wurden zu insgesamt 50 Jahren Zuchthaus verurteilt, Friedrich Knopp zu 15 Jahren.

Was aber waren ihre „Untaten“

Die Gruppenmitglieder verbreiteten Nachrichten von Radio Moskau und beschrifteten Klebestreifen mit antifaschistischen Parolen. Darüber hinaus fertigten sie Streuzettel mit Schiller- und Goethe-Zitaten an. Dafür ein Beispiel:

 

Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen.

 

Unter dieses Goethe-Zitat schrieben sie den selbstgedichteten Zusatz:

 

Arbeiter, es wird von Euch nicht mehr verlangt;
Die Reime beherzigt, vor Taten nicht bangt
Ihr seid geknechtet, Ihr seid entrechtet,
verlangt wird, dass Ihr Eure Freiheit erfechtet!

 

Friedrich Knopp wurde hier sieben Tage vor seinem 44. Geburtstag ermordet.

Die Toten hier ermahnen uns: Krieg ist mit ungeheuren Menschenopfern und Verbrechen verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurden 60 Millionen Menschen getötet, 27 Millionen davon allein im Vernichtungskrieg des faschistischen Deutschlands gegen die Sowjetunion. Allein bei der Blockade Leningrads wurden über eine Million Menschen – überwiegend Zivilisten – getötet. Zur deutschen Verantwortung kann nur die Verhinderung eines erneuten Kriegs gegen Russland gehören.

 

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ ist die Leitlinie der VVN-BdA, der ältesten und größten antifaschistischen Organisation in Deutschland. Wir wenden uns gegen alle Formen von Rassismus und Neofaschismus. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Zu unserem Antifaschismus gehört selbstverständlich der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei, auch gegen Russland.

 

Seit Bestehen der Bundesrepublik war die Gefahr eines großen Krieges – auch mit Atomwaffen – noch nie so groß. Diesen müssen wir verhindern! Frieden ist das Gebot der Stunde!

 

Der drohende Krieg ist aber nicht durch immer aggressivere Aufrüstung, durch das bisher größte NATO-Manöver „Steadfast Defender“ und durch Waffenexporte in Kriegsgebiete zu verhindern. Im Gegenteil: Wir müssen zurück zur Entspannungspolitik und Diplomatie. Wir brauchen friedliche Konfliktlösungen.

 

Wir müssen uns einsetzen für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen in der Ukraine. Wir brauchen eine europäische Sicherheitsordnung unter Einschluss Russlands.

In Gaza müssen die Waffen ebenfalls schweigen. Gerade die Verantwortung für den Holocaust, den Völkermord an sechs Millionen jüdischen Menschen, sollte Deutschland verpflichten, alles zu tun, um ähnliche Verbrechen an anderen Völkern wie den Palästinensern zu verhindern. Nur über Verhandlungen unter Anerkennung von völkerrechtlich verbindlichen UNO-Resolutionen kann eine politische Lösung für Israelis und Palästinenser entwickelt werden.

 

Auch das Massaker in der Wenzelnbergschlucht zeigt: Anstelle von Kriegstüchtigkeit brauchen wir die Fähigkeit zum Frieden. Wir brauchen eine Kultur des Friedens: Keine Bundeswehr in Schulen und Universitäten, stattdessen Friedenspädagogik und Friedensforschung!

 

Ein Leben in Frieden bedeutet, sich frei und ohne Gefahr von Repressionen und Gewalt für die eigenen Rechte und Interessen einzusetzen.

 

Es bedeutet auch, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

 

 


 

Friedrich Engels – Buchvorstellung

 

 

 

 

 

 


 

1.Mai 2024

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

8.5.2024

Tag der Befreiung am Norrenberg

Gute Reden , nur die SDAJ durfte keine Rede halten, pfui Jochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

03.09.2022

Eindrücke vom Pressefest 2020 in Berlin

Zweimal musste das UZ-Pressefest, das große Fest für Frieden und Solidarität der DKP-eigenen Wochenzeitung “unsere Zeit”, coronabedingt verschoben werden. Jetzt fand es endlich Ende August diesmal jedoch in Berlin statt.

 

08.05.2022
Redebeitrag auf unserer Gedenktour zu Gräbern von Wuppertaler Zwangsarbeitern im 2. Weltkrieg

20.04.22
BUGA 2031: Ein Gewinn für Wuppertal?

18.03.22
Stoppt den Krieg in der Ukraine – Erklärung der DKP Wuppertal

10.03.22
Nein zu Militarisierung und AufrüstungPressemitteilung der VVN-Bda (PDF)

 

 

 

 

zum Ostermarsch Rhein Ruhr Aufruf 2024

Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!  

 

Appell gegen eine EU Atombombe. Zum anklicken und unterschreiben:

https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-rhein-ruhr-2024-in-dortmund

 

Ostermarschvideo von Frankfurt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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