DKP Kreisorganisation Wuppertal
Gathe 55 1.Etg , 42105 Wuppertal
per E-Mail:
dkp-wuppertal@gmx.de
Bankverbindung:
DKP Kreis Wuppertal, bei der Stadtsparkasse Wuppertal, Iban DE06 3305 0000 0000 2326 78.
Telefon 01788122913
Folgt uns auch auf Instagramm: https://www.instagram.com/dkp.wuppertal/
| Termine der DKP |
Donnerstag
Jeder dritte Donnerstag im Monat
Roter Stammtisch ab 19 Uhr im Hayat (Schreinerstr.)
Die DKP ruft zur Solidarität mit dem sozialistischen Kuba auf. Sie wird ihre eigene Unterstützung für Kuba fortsetzen und verstärken – politisch und praktisch.
19.04.2026 Gedenkfeier am Wenzelnberg Treffpunkt 10:30 Uhr am Parkplatz Landhotel
26.04.2026 Wanderung der SDAJ und der DKP (Infos folgen)
Unsere Termine:
26.04.2026 Wanderung der SDAJ und der DKP Treffpunkt: 11:10 Uhr am Hauptbahnhof Elberfeld
(Abfahrt 11:20 Uhr Bussteig 5 Uhr) und fahren mit dem Bus 649 nach Velbert Neviges. Dort geht es über den grünen Pfad Richtung Tönisheide und weiter zur Düsselquelle. Nach einer kleinen Rast gehen wir zurück nach Wuppertal. Unterwegs gibt es in Tönisheide Möglichkeiten zur Einkehr. Die Wanderung erfordert eine normale Kondition (es geht moderat bergauf) und ist ca. 10 km lang.
30.04.2026 Vorabendtreffen 1. Mai der SDAJ und der DKP Wuppertal
01.05.2026 1.Mai Demonstration Treffpunkt 10:00 Uhr Hbf Wuppertal Die DKP Wuppertal ruft zur Teilnahme im linken Block innerhalb der DGB Demo auf. Des Weiteren werden wir auf dem Laurentiusplatz einen Stand haben. Über eure Teilnahme freuen wir uns sehr.
07.05.2026 Bildungsabend der DKP Wuppertal 18:00 Uhr MEZ Gathe 55
08.05.2026 Schulstreik 11:00 Uhr Hbf. Wuppertal / 12:00 Streikfest am von der Heydt Platz
08.05.2026 Gedenkveranstaltung am Norrenberg Beginn 17 :00 Uhr (Treffpunkt Parkplatz des Friedhofes)
09.05.2026 Gedenkveranstaltung der DKP Wuppertal und der SDAJ an den Gräbern der Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Uellendahl Beginn 16:00 Uhr am oberen Tor (Am Deckershäuschen).
13.05.2026 Infostand zur Kuba Solidarität 17:00 Uhr (Ort wird noch bekannt gegeben)
14.05.2026 Gruppenabend 18:00 Uhr MEZ Gathe 55
19.05.2026 Roter Stammtisch 19:00 Uhr Hayat
22.05. – 25.05.2026 Pfingstcamp der SDAJ
30.05.2026 Infostand der DKP Wuppertal zur Kuba Solidarität 11:00 Uhr Platz am Neumarkt
28. – 30.8.2026
UZ – Friedenstage

Grundlagenschulung
Der Kurs bietet einen Einblick in die drei Quellen und Bestandteile des Marxismus, in die Philosophie, die politische Ökonomie und die Lehre vom Klassenkampf. Zusammen mit erfahrenen Referentinnen und Referenten werden Klassikertexte gemeinsam gelesen, begriffen und diskutiert.
Preise und Zahlungsbedingungen 1,2
für DKP-Mitglieder: 180,00 €
für Nicht-Mitglieder: 220,00 €
30. September bis 04. Oktober 2026: Grundlagenschulung
Donnerstag
12.11.2026. Jahreshauptversammlung der DKP Wuppertal
>>>>>>>>>> andere wichtige Termine <<<<<
Freitag
1.5.2026. 1.Mai Demo Stand
Dienstag,
5.5.2026 Gedenk-Veranstaltung zum Schauspieler und Aktivisten Rolf Becker
Mut zur Menschlichkeit – Vernunft , Haltung und Courage

Am 5. Mai möchten die Wuppertaler Freunde und Weggefährt*innen an Rolf Becker nicht nur erinnern, sondern auch vergegenwärtigen, wofür er eingetreten ist:
- Wider das Vergessen ——> Faschismus
- Ursachen von Krieg, Armut, Flucht, Umweltzerstörung —> Kapitalismus und Herrschaft
- Menschlichkeit ——> Solidarität mit Verfolgten, Ausgegrenzten, Ausgebeuteten
- Für Veränderung im Hier und Jetzt ——> Gerechtigkeit organisieren
Dazu haben auch Wuppertaler Künstler und Weggefährt*innen etwas beizutragen, …
- Ulrich Klan, Musiker und Vorsitzender der Armin T. Wegner Gesellschaft
- Ulrich Franz und Beatrix Sassermann, politische Weggefährten
- Olaf Reitz, Sprecher
- Rudi Rhode, Musiker
- Regina Potarczyk, Moderation
… und laden Sie, Euch alle herzlich ein zur Veranstaltung Mut zur Menschlichkeit – Vernunft, Haltung & Courage
Am Dienstag, den 5. Mai 2026 17:30 – 19 Uhr
In der Wuppertaler Stadtbibliothek
Kolpingstraße 8 , 42103 Wuppertal
>>>>>>>> Sonstiges <<<<<<<<<<<<
fünf Tage bezahlte Freistellung pro Kalenderjahr für anerkannte Weiterbildungen (Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz – AWbG). Diese dienen der beruflichen oder politischen Bildung und können für 2 Jahre zusammengefasst werden. Der Antrag muss mindestens 6 Wochen vor Kursbeginn schriftlich beim Arbeitgeber eingereicht werden.
- Anspruch: Beschäftigte in NRW haben Anspruch auf 5 Arbeitstage pro Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche).
- Zusammenfassung: Der Anspruch aus zwei Jahren kann zusammengefasst werden (10 Tage).
- Inhalte:Anerkannt werden berufliche Weiterbildungen und politische Bildung. Die Seminare müssen in der Regel mindestens 3 bis 5 Tage umfassen.
- Vergütung: Während des Bildungsurlaubs wird das Gehalt vom Arbeitgeber fortgezahlt.
- Kosten: Die Seminarkosten (Kursgebühr, Unterkunft, Verpflegung) trägt der Arbeitnehmer.
- Fristen: Der Antrag muss schriftlich und spätestens 6 Wochen vor Beginn beim Arbeitgeber vorliegen.
- Ablehnung: Ein Antrag kann nur aus zwingenden betrieblichen Belangen abgelehnt werden.
Von der Heydt-Museum
Der kostenlose Besuch der Sammlungspräsentation ist jeden 1. Donnerstag sowie jeden 3. Donnerstag am WSW-Kunstabend von 17 bis 20 Uhr möglich.
Eintrittsbänder sind an der Tageskasse oder online im Shop erhältlich.
Engels-Haus – Wuppertal
Museum Industriekultur Wuppertal · Engels-Haus
Erkunden Sie das umfangreich restaurierte Engels-Haus!
Im Engels-Haus atmet der Geist einer großen historischen Persönlichkeit: Friedrich Engels (1820-1895). Nach einer umfangreichen Sanierung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung, gefördert vom LVR Landschaftsverband Rheinland, ist das Engels-Haus seit dem 11. September 2021 wieder geöffnet!
Das historische Gebäude, 1775 erbaut, war das Wohnhaus seines Großvaters und repräsentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Familie als Textilunternehmer in der Frühindustrialisierung. In der Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohn Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie gegeben.
Die Ausstellung stellt den Fabrikantensohn Friedrich Engels als echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Weltbürger, nebenbei noch Sprachgenie, sportlich, kommunikativ und trinkfest, aber stets Gentleman und im Grunde ein Workaholic, für Karl Marx „ein wahres Universallexikon“.
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr
Geöffnete Feiertage: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen.
An allen anderen Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.
Ticketbuchung
Während der Öffnungszeiten können Sie Tickets an der Tageskasse im Engelspavillon erwerben. Dort ist auch der Museumsshop eingerichtet.
Sie können die Tickets hier auch direkt online buchen:
Außerdem erhalten Sie die Tickets bei den Vorverkaufsstellen in Wuppertal und in der Region:
Führungen
Ob geplant als Gruppe oder spontan als Besucher:
Begeben Sie sich mit unseren Museumsführern auf den Spuren von Friedrich Engels. Folgen Sie seinen wichtigsten biographischen Stationen von Barmen über Bremen, Berlin, Manchester nach London. Sie lernen den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts kennen, eine der dynamischsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Wie beeinflusste dieses Jahrhundert Friedrich Engels und wie beeinflusste er mit seinen Ideen die Welt? Lernen Sie gleichzeitig die Geschichte des Engels-Hauses kennen und tauchen Sie ein in die Atmosphäre eines bürgerlich-pietistischen Wohnhauses um 1800.
Öffentliche Führungen
Jeden Sonntag 11.00 Uhr
Dauer: 1 Stunde
Es empfiehlt sich eine Vorabbuchung, da die Besucherzahl im Engels-Haus auf 14 Personen beschränkt ist.
Infos zu Gruppenbesuchen und Führungen erhalten Sie unter Telefon 0202-563-4375 oder per E-Mail
Das Engels-Haus ist barrierefrei.
Sonderausstellung Bunte Vielfalt – das Bandwebermuseum feiert Geburtstag!

Sonderausstellung „Bunte Vielfalt – Technische Musterzeichnungen“.
Romanfigur aus einer Dichtung Otto Hausmanns. Sie repräsentiert die schwierigen Lebensumstände der Arbeitermädchen vor 150 Jahren. Daneben vermitteln Erklärungen und Beispiele dem Besucher die technischen Zusammenhänge in der Bandweberei. Auch der Beruf des Patroneurs, den es heute in dieser Form nicht mehr gibt, wird mit seinen unterschiedlichen Aspekten beschrieben.
Öffnungszeiten
Jeden 1. und 3. Sonntag des Monats von 14 – 17 Uhr
Donnerstags von 10 – 17 Uhr (öffentliche kostenlose Führungen um 11 Uhr und 15 Uhr)
Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Zeiten aufgrund von kurzfristigen Änderungen, an Feiertagen oder in den Schulferien abweichen können. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Öffnungszeiten.
LOCATION
Bandwebermuseum
Wiesenstraße 118 – 42105 Wuppertal
www.bandwebermuseum-wuppertal.de

Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat
Begegnungsstätte Alte Synagoge – Wuppertal
Begegnungsstätte Alte Synagoge

Die Begegnungsstätte befindet sich am authentischen Ort der früheren Elberfelder Synagoge. Sie ist eine Gedenkstätte und zugleich das einzige jüdische Museum im Bergischen Land. Zahlreiche Objekte, Dokumente und Fotografien beleuchten die jüdische Geschichte seit ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der schwierige Alltag der Juden in der Zeit vor der rechtlichen Gleichstellung, die Annäherung zwischen Christen und Juden im 19. und 20. Jahrhundert und die nationalsozialistische Judenverfolgung sind die Themen. Wichtig ist bei uns: Es geht hier nicht nur um den Holocaust, sondern auch um die lange Zeit den christlich-jüdischen Zusammenlebens vor dem Nationalsozialismus und um die aktuelle Gegenwart.

Online-Veranstaltungen
Über online-Veranstaltungen informiert die Internetseite www.alte-synagoge-wuppertal.de. Der Eintritt dazu ist frei. Die Einwahldaten werden auf Anfrage jeweils am Tag der jeweiligen Veranstaltung verschickt.
Aktuelle Informationen finden Sie hier:
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag
Und an jedem !. Sonntag im Monat
14 bis 17 Uhr
Die Termine für Führungen können auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten liegen, also auch vormittags und abends. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr
Engels-Haus – Wuppertal
Museum Industriekultur Wuppertal · Engels-Haus
Im Engels-Haus atmet der Geist einer großen historischen Persönlichkeit: Friedrich Engels (1820-1895). Nach einer umfangreichen Sanierung mit einer neu konzipierten Dauerausstellung, gefördert vom LVR Landschaftsverband Rheinland, ist das Engels-Haus seit dem 11. September 2021 wieder geöffnet!
Das historische Gebäude, 1775 erbaut, war das Wohnhaus seines Großvaters und repräsentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Familie als Textilunternehmer in der Frühindustrialisierung. In der Dauerausstellung wird Leben und Werk des berühmtesten Sohn Wuppertals gezeigt und ein faszinierender Einblick in die bürgerliche Alltagskultur der pietistischen Unternehmerfamilie gegeben.

Die Ausstellung stellt den Fabrikantensohn Friedrich Engels als echten Allrounder vor: Philosoph, Gesellschaftskritiker, Historiker, Journalist, kommunistischer Revolutionär, Militärexperte, Weltbürger, nebenbei noch Sprachgenie, sportlich, kommunikativ und trinkfest, aber stets Gentleman und im Grunde ein Workaholic, für Karl Marx „ein wahres Universallexikon“.
Öffnungszeiten 2024

Mo geschlossen
Di-Fr 09:00-17:00 Uhr
Sa/So/Feiertage 10:00-18:00 Uhr
Geöffnete Feiertage: Ostersonntag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen.
An allen anderen Feiertagen bleibt das Museum geschlossen.
LOCATION
Engels-Haus
Engelsstraße 10 – 42283 Wuppertal
www.industriekultur-wuppertal.de
Weiterbildung / Bildungsurlaub:
Oder auch :
Die Georg-von-Vollmar Akademie e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung der politischen Bildung für Alle. Egal ob Jung oder Alt: hier ist für jeden etwas dabei!
Soziale Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität – dafür steht die politische Bildungsstätte und öffnet täglich ihre Türen, um Wissen, Weiterbildung, Begegnung und Diskussionen rund um aktuelle politische Themen anzuregen.
Politische Bildung für alle!
Folgt der DKP auch auf Instagramm: https://www.instagram.com/dkp.wuppertal/
weiter Informationen findet ihr unter:
| Weitere Themen |
Rückblick(e):
Rede
Alexandra Mehdi
Mitglied der Kreisvereinigung der VVN/BdA Solingen (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)
am 19. April 2026
auf der Wenzelnberg-Gedenkfeier
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
Gedenkfeier für die ermordeten Häftlinge am Wenzelnberg in Langenfeld
Alexandra Mehdi | 19. April 2026
Seite 1 von 5
Nachdem hier an diesem Ort am 13. April 1945 71 Menschen ermordet wurden,
beriefen sich viele der Täter von Gestapo, Sicherheits-, Schutz- und Kriminalpolizei auf den
Befehlsnotstand, man habe dem, was das System verlangte, nur „pflichtgemäß“ Folge geleistet.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt.
Der Widerstandskämpfer und Mitglied der Solinger Antifa, Karl Bennert schilderte in seinem
Schlussbericht für die amerikanische Untersuchungskommission schon im Mai 1945, wie diese
Pflichterfüllung aussah:
Es gab kein Zögern, keine Verweigerung.
Mit Genickschuss wurden alle 71 Häftlinge kaltblütig getötet.
Viele der hier Ermordeten wollten nur eines, das verbrecherische System der Nazis verhindern und ab
1933 wenigstens bekämpfen.
Nun stehen wir hier.
Sind betroffen.
Denken „Nie wieder.“
Oft haben wir den Satz „Nie wieder ist Jetzt“ gesagt.
Auf Schilder geschrieben.
Aber was bedeutet dieses „jetzt“ wirklich?
Ist es ein Wort, das wir nur sagen —
oder eines, nach dem wir auch handeln?
Denn wenn wir ehrlich sind:
Man kann es spüren.
Etwas hat sich verschoben und verschiebt sich weiter.
Nicht immer laut.
Nicht plötzlich.
Sondern oft leise.
Schleichend.
Unaufhaltsam.
Rechtsextreme sitzen wieder in Parlamenten.
Sie lachen.
Sie klatschen sich ab.
Sie fühlen sich sicher.
Und warum auch nicht?
Denn während sie lauter werden,
wird das, was sie gestern gefordert haben,
heute umgesetzt.
Was heute durch Christdemokraten oder Sozialdemokraten
– zum Teil sogar durch Grüne –
in der Migrationspolitik umgesetzt wird, war vor gar nicht so langer Zeit eine AfD-Forderung,
die wir gemeinsam geächtet haben.
Heute wird sie Praxis.
Wir sind Zeugen eines Kulturkampfes:
Der Kulturstaatsminister lässt linke Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen,
und NGOs werden diskriminiert.
Schon 2019 wurde versucht, der VVN-BdA die Gemeinnützigkeit zu entziehen.
Und wie war das am 21.02.2025 mit der Drucksache 20/15035,
der Kleinen Anfrage im Bundestag,
bei der große Teile der Zivilgesellschaft
mit 551 Fragen unter Verdacht gestellt wurden,
wie die Omas gegen Rechts, Campact, Correctiv oder Greenpeace?
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
Das waren die CDU/CSU,
Friedrich Merz und Alexander Dobrindt.
Was damals nur eine Anfrage war,
wird heute Politik,
wenn Ministerin Prien sagt,
man könne Rechtsextremismus nur durch „Neutralität“ ‘ bekämpfen –
und gleichzeitig zivilgesellschaftliche Projekte
durch Sicherheitsbehörden nicht nur überprüfen läßt,
sondern über 200 Organisationen die
teilweise schon zugesagten und eingeplanten Mittel entzieht.
– dann ist das keine Reform mehr.
Dann wird daraus Misstrauen gegenüber der Zivilgesellschaft,
dann wird aus Demokratieförderung Demokratieboykott.
Vor ein paar Wochen sagte Merz
„In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre, …, sollen rund 80 Prozent der in Deutschland
jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren.“
Auch wenn er das dann abschwächen musste.
Erinnern wir uns: Anfang 2024 waren noch zigtausende auf der Straße,
als die massenhafte „Remigration“ durch Rechtsextreme gefordert wurde.
Die Grenze verschiebt sich.
Und wir gewöhnen uns daran.
Wir gewöhnen uns an Worte,
die früher undenkbar waren.
An Bilder,
die uns früher erschüttert hätten.
An Entscheidungen,
die wir früher niemals akzeptiert hätten.
Und gleichzeitig erleben wir diesen Kulturkampf.
Nicht irgendwo.
Nicht abstrakt.
Hier.
Jetzt.
Gegen diejenigen, die widersprechen.
Gegen diejenigen, die sich organisieren.
Gegen diejenigen, die sagen:
Das ist nicht normal.
Was ist normal mittlerweile?
Zivilgesellschaft wird unter Druck gesetzt.
Engagement wird verdächtig gemacht.
Solidarität wird zum Problem erklärt.
Und das Gefährlichste daran ist:
Es fühlt sich für viele schon normal an.
Warum sage ich das heute hier?
Weil Gedenken nicht nur Erinnerung ist.
Gedenken ist ein Versprechen.
Ein Versprechen an die,
die nicht mehr sprechen können.
Wir erinnern heute an Menschen,
die verfolgt, gefoltert, ermordet wurden.
Die jüdischen politischen Häftlinge
aus den Haftanstalten Remscheid und Wuppertal
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
waren alle längst in Auschwitz
und anderen Lagern vergast worden.
Wir erinnern heute an all diese Menschen
Nicht, weil sie – wie viel zu viele damals –
nichts getan haben —
sondern weil sie etwas getan haben.
Weil sie widersprochen haben.
Weil sie sich organisiert haben.
Weil sie solidarisch waren.
Kommunist:innen.
Sozialist:innen.
Gewerkschafter:innen.
Antifaschist:innen.
Ihre Namen sind keine Vergangenheit.
Sie sind eine Aufforderung an uns JETZT.
Antifaschisten, wie:
Hugo Breenkötter
Otto Gaudig
Karl Horn
Und die anderen, die hier am 13. April 1945 erschossen wurden.
Sie haben nicht gewartet.
Sie haben gehandelt, als es viel gefährlicher war als heute.
Und wir?
Was tun wir?
Warten wir?
Denn während wir hier stehen, wird diese Welt umgebaut.
Europa rüstet auf.
Staaten rüsten auf.
Es gibt Milliarden für Waffen.
Milliarden für Abschottung.
Milliarden für eine Zukunft, die uns als „Sicherheit“ verkauft wird.
Aber Sicherheit für wen?
Für wenige Privilegierte?
Ist das Sicherheit?
Denn mit jeder Aufrüstung verändert sich etwas.
Nicht nur in den Armeen —
sondern in unseren Köpfen.
Plötzlich wird Krieg hier wieder denkbar.
Plötzlich wird Gewalt zur Strategie.
Plötzlich wird wieder gesagt:
Es geht nicht anders.
Und gleichzeitig passiert noch etwas:
Die Gesellschaft wird härter.
Kälter.
Unbarmherziger.
Wer widerspricht, gerät unter Druck.
Wer protestiert, wird lächerlich gemacht oder kriminalisiert.
Wer sich einmischt, wird zum Problem erklärt.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
Das ist kein Zufall.
Das ist ein autoritärer Umbau.
Und er geht Hand in Hand
mit einem Kulturkampf.
Ein Kulturkampf, der nach unten tritt:
Auf Menschen in Not.
Auf Geflüchtete.
Religiöse Minderheiten.
Menschen werden wieder reduziert.
Auf Herkunft, Religion.
Auf Geschlecht.
Und auf ein „anders sein“.
Europa wird zur Festung.
Und an seinen Grenzen sterben Menschen.
Sie ertrinken.
Sie erfrieren.
Sie verschwinden.
Und eine Mehrheit will uns ernsthaft weismachen, das sei eine Notwendigkeit.
Auch damals hat es mit Worten begonnen.
Mit Abwertung.
Mit Ausgrenzung.
Mit Weggucken und Schweigen.
Und heute?
Hass ist wieder laut, offen und alltäglich.
Unwidersprochen.
Aber Hoffnung gibt es.
Trotz all dem —
gibt es Hoffnung, das der Hass nicht siegt.
Nicht als leises Flüstern.
Sondern als etwas,
das sich jeden Tag ganz real zeigt.
Vielleicht sitzt diese Hoffnung nicht in Parlamenten.
Zumindest hat sie da offenbar keine Mehrheit.
Aber sie ist da.
Sie ist da in denen,
die Brücken bauen,
während andere Mauern hochziehen.
Die sich zusammentun —
über Religionen,
über Herkunft,
über Grenzen hinweg.
Sie ist da in jungen Menschen,
die sich weigern,
diese Welt einfach zu akzeptieren.
Die sagen:
Wir machen eure Kriege nicht zu unseren.
Keiner der über 80 Täter wurde je verurteilt
Sie ist in denen, die retten.
Die ins Meer fahren, um Menschen aus dem Wasser zu ziehen.
Die wissen,
dass sie dafür kriminalisiert werden können —
und es trotzdem tun.
Sie ist da in denen,
die sich nicht spalten lassen.
In Arbeiterinnen und Arbeitern,
die sich vor ihre Kolleginnen und Kollegen stellen
und sagen:
Mach meinen Kumpel nicht an.
Wenn Muslime sich klar gegen Antisemitismus wenden und Jüd:innen für ein Ende des Tötens in
Gaza auf die Strasse gehen.
Das ist Hoffnung.
Keine große Rede.
Kein politisches Programm.
Sondern Mut.
Das ist Mut.
Und genau dieser Mut entscheidet und rettet Leben.
Wenn wir „Nie wieder ist jetzt“ ernst meinen,
dann handeln wir jetzt.
Wir widersprechen und zeigen Haltung.
Denn Demokratie stirbt nicht von einem auf den anderen Moment.
Das ist ein Prozess.
Ich beende diese Rede mit den Worten von Martin Niemöller:
„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.“

5.7.2025. Gedenkveranstaltung Kemna

Samstag
21.6.2025. 1400 Uhr
Demo für Freilassung von der Antifaschistin Maja

SDAJ-Festival in Bottrop vom 6. – 9.6-2025

16.5.2025
Grüße an das Geburtstagskind Jürgen Köster in der UZ

Abordnung der Partei bei Jürgen:
8. Mai 2025
Gedenkfeier auf dem Friedhof Norrenberg

4. Mai 2025
Wanderung der DKP Schloss Burg in Solingen


1.Mai 2025
DKP-Stand beim DGB auf dem Laurentiusplatz

https://www.unsere-zeit.de/wir-brauchen-eine-kultur-des-friedens-4791121/
„Wir brauchen eine Kultur des Friedens“
Gisela Blomberg

Gisela Blomberg spricht für die VVN-BdA auf der Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg am 14. April 2024. (Foto: Knut Maßmann)
71 Gefangene aus zwei Gefängnissen in Remscheid und Wuppertal wurden auf Befehl des Generalfeldmarschalls Modell noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs von der Gestapo ermordet. An sie erinnert eine jährliche Gedenkfeier am Mahnmal Wenzelnberg. In diesem Jahr, am 14. April, sprach Gisela Blomberg für die VVN-BdA auf dieser Gedenkfeier. Sie betonte: Zum Antifaschismus gehöre der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei. Blomberg forderte Waffenstillstand und Verhandlungen in den Kriegen in der Ukraine und in Gaza. Wir dokumentieren ihre Rede in voller Länge:
Wir gedenken heute der 71 Männer, die an dieser Stelle vor 79 Jahren auf unmittelbaren Befehl der Höheren Polizei und des SS-Führers Gutenberger durch die Düsseldorfer Gestapo mit Unterstützung der Wuppertaler Gestapo ermordet wurden. Diese Massenexekution reiht sich ein in die furchtbaren Kriegsendverbrechen, in denen schätzungsweise 700.000 Menschen getötet wurden, wenn wir die Opfer unter den KZ-Häftlingen auf den Todesmärschen miteinbeziehen.
Für all diese Menschen kam die Befreiung zu spät. Sie sollten nicht mehr als Zeugen der ungeheuren Nazi-Verbrechen auftreten können. An einem demokratischen Wiederaufbau Deutschlands sollten sie nicht beteiligt sein.
Die Ermordung der Menschen in der Wenzelnbergschlucht – es war die größte Vernichtungsaktion der Stapo Düsseldorf – fand in letzter Minute statt, nur drei Tage vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen.
Von den 71 Opfern möchte ich stellvertretend an den Düsseldorfer Friedrich Knopp erinnern. Er gehörte im KZ Lüttringhausen zu den politischen Häftlingen.
Bereits 1934 war Knopp zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt worden. Nach seiner Entlassung war er wieder in einer linken Düsseldorfer Widerstandsgruppe aktiv.
Ein Spitzel ließ die Gruppe 1939 hochgehen. Sechs Angeklagte wurden zu insgesamt 50 Jahren Zuchthaus verurteilt, Friedrich Knopp zu 15 Jahren.
Was aber waren ihre „Untaten“
Die Gruppenmitglieder verbreiteten Nachrichten von Radio Moskau und beschrifteten Klebestreifen mit antifaschistischen Parolen. Darüber hinaus fertigten sie Streuzettel mit Schiller- und Goethe-Zitaten an. Dafür ein Beispiel:
Feiger Gedanken
Bängliches Schwanken,
Weibisches Zagen,
Ängstliches Klagen
Wendet kein Elend,
Macht dich nicht frei.
Allen Gewalten
Zum Trutz sich erhalten,
Nimmer sich beugen,
Kräftig sich zeigen.
Unter dieses Goethe-Zitat schrieben sie den selbstgedichteten Zusatz:
Arbeiter, es wird von Euch nicht mehr verlangt;
Die Reime beherzigt, vor Taten nicht bangt
Ihr seid geknechtet, Ihr seid entrechtet,
verlangt wird, dass Ihr Eure Freiheit erfechtet!
Friedrich Knopp wurde hier sieben Tage vor seinem 44. Geburtstag ermordet.
Die Toten hier ermahnen uns: Krieg ist mit ungeheuren Menschenopfern und Verbrechen verbunden. Im Zweiten Weltkrieg wurden 60 Millionen Menschen getötet, 27 Millionen davon allein im Vernichtungskrieg des faschistischen Deutschlands gegen die Sowjetunion. Allein bei der Blockade Leningrads wurden über eine Million Menschen – überwiegend Zivilisten – getötet. Zur deutschen Verantwortung kann nur die Verhinderung eines erneuten Kriegs gegen Russland gehören.
„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ ist die Leitlinie der VVN-BdA, der ältesten und größten antifaschistischen Organisation in Deutschland. Wir wenden uns gegen alle Formen von Rassismus und Neofaschismus. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Zu unserem Antifaschismus gehört selbstverständlich der Kampf gegen jegliche Kriegstreiberei, auch gegen Russland.
Seit Bestehen der Bundesrepublik war die Gefahr eines großen Krieges – auch mit Atomwaffen – noch nie so groß. Diesen müssen wir verhindern! Frieden ist das Gebot der Stunde!
Der drohende Krieg ist aber nicht durch immer aggressivere Aufrüstung, durch das bisher größte NATO-Manöver „Steadfast Defender“ und durch Waffenexporte in Kriegsgebiete zu verhindern. Im Gegenteil: Wir müssen zurück zur Entspannungspolitik und Diplomatie. Wir brauchen friedliche Konfliktlösungen.
Wir müssen uns einsetzen für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen in der Ukraine. Wir brauchen eine europäische Sicherheitsordnung unter Einschluss Russlands.
In Gaza müssen die Waffen ebenfalls schweigen. Gerade die Verantwortung für den Holocaust, den Völkermord an sechs Millionen jüdischen Menschen, sollte Deutschland verpflichten, alles zu tun, um ähnliche Verbrechen an anderen Völkern wie den Palästinensern zu verhindern. Nur über Verhandlungen unter Anerkennung von völkerrechtlich verbindlichen UNO-Resolutionen kann eine politische Lösung für Israelis und Palästinenser entwickelt werden.
Auch das Massaker in der Wenzelnbergschlucht zeigt: Anstelle von Kriegstüchtigkeit brauchen wir die Fähigkeit zum Frieden. Wir brauchen eine Kultur des Friedens: Keine Bundeswehr in Schulen und Universitäten, stattdessen Friedenspädagogik und Friedensforschung!
Ein Leben in Frieden bedeutet, sich frei und ohne Gefahr von Repressionen und Gewalt für die eigenen Rechte und Interessen einzusetzen.
Es bedeutet auch, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

Friedrich Engels – Buchvorstellung am 26.3.2024

1.Mai 2024


8.5.2024
Tag der Befreiung am Norrenberg
Gute Reden , nur die SDAJ durfte keine Rede halten, pfui Jochen.

2. – 3.11.2024
Hamburgfahrt mit Besuch des Konzentrationlagers Neuengamme und der Thälmann-Gedenkstätte
Neuengamme
ehemaliges KZ- Krematorium

Führung durch Neuengamme


Heideruh

Thälmann-Gedenkstätte


9.11.2024
Mahnwache der DKP für die Reischspogromnacht

11. und 12.1.2025
Liebknecht Luxemburg Demo in Berlin


Parteiveranstaltung am Samstag:

Rückblick auf : Konzert für den Frieden
Samstag
15.2.2025 ab 17:00 Uhr
Wann: am 15. Februar 2024, Wo: Alte Feuerwache, Gathe 6, Wer: DKP und SDAJ
Lesung Mesut Bayraktar 17:15 Uhr
Achim Bigus, 18:30 Uhr
Gruppe Halvlang, Köln ab 19:45 Uhr
S. Castro, Rapper aus Wuppertal 21:45 Uhr
Veranstalter: DKP Wuppertal
Konzert für den Frieden Fertig-2




Sonntag
9.3.2025 ab 12:00 Uhr
Internationalen Frauentag 2025 stellt der Essener DKP – Frauenarbeitskreis einige der einfallsreichsten und tapfersten
Friedenskämpferinnen vor.
12.00 Uhr, Einlass 11.30 Uhr
Zeche Carl, Wilhelm–Nieswandt–Allee 100
Eintritt 7 €, erm. 5 €
In einer Zeitreise durch die Jahrhunderte zeigt uns die römische Friedensgöttin Pax wieviel Frauen erreichen können, wenn sie sich wehren,
sich solidarisieren und organisieren.
Dabei darf durchaus auch gelacht werden, denn manchmal zwinkert Pax mit dem Auge, auch wenn z.B. Romulus, der Sohn des Kriegsgottes Mars, das gar nicht lustig findet.
Der Essener DKP – Frauenarbeitskreis lädt ein zu einer spannenden, kämpferischen, lustigen und Mut machenden Revue gegen den
Krieg.


03.09.2022
Eindrücke vom Pressefest 2020 in Berlin
Zweimal musste das UZ-Pressefest, das große Fest für Frieden und Solidarität der DKP-eigenen Wochenzeitung “unsere Zeit”, coronabedingt verschoben werden. Jetzt fand es endlich Ende August diesmal jedoch in Berlin statt.

08.05.2022
Redebeitrag auf unserer Gedenktour zu Gräbern von Wuppertaler Zwangsarbeitern im 2. Weltkrieg
20.04.22
BUGA 2031: Ein Gewinn für Wuppertal?
18.03.22
Stoppt den Krieg in der Ukraine – Erklärung der DKP Wuppertal
10.03.22
Nein zu Militarisierung und Aufrüstung – Pressemitteilung der VVN-Bda (PDF)
zum Ostermarsch Rhein Ruhr Aufruf 2024
Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!
Appell gegen eine EU Atombombe. Zum anklicken und unterschreiben:
https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-rhein-ruhr-2024-in-dortmund
Ostermarschvideo von Frankfurt:
Folgt uns auch auf Instagramm: https://www.instagram.com/dkp.wuppertal/



